Rettungsmaßnahmen

Plastikplane soll in Fukushima vor Radioaktivität schützen

Tepco, der japanische Energiekonzern, hat nun das stark beschädigte Atomkraftwerk Fukushima mit einer Polyester-Plane einhüllen lassen. Diese soll verhindern, dass die gefährlichen radioaktiven Strahlen weiter austreten. Der Abschluss der Installation ist für Ende Oktober geplant.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Tokio (red) - Seitdem am 11. März 2011 das AKW im japanischen Fukushima durch ein Erdbeben sowie einen Tsunami stark beschädigt wurde, ist ein weites Gebiet rund um das Reaktor bedenklich hoher Radioaktivität ausgesetzt. Eine Lösung war lange Zeit nicht in Sicht, nun versucht Energiekonzern Tepco der Situation mit einer Polyester-Plane Herr zu werden.

Vorerst nur Reaktor eins verhüllt

Wie Spiegel Online unter Berufung auf Tepco berichtet, sollen die neue Hülle, die mit Hilfe eines Stahlgerüsts montiert wird, sowie ein spezielles Belüftungssystem ungefähr 90 Prozent der Radioaktivität abfangen können. Das aufwendige Projekt soll Ende Oktober abgeschlossen sein und bei Erfolg auch auf die anderen beschädigten Reaktorgebäude Fukushima drei und vier angewandt werden.