Zielsetzung erreicht

Plambeck: Weiter auf stabilem Wachstumskurs

Die Plambeck AG, ein Windparkprojektierer aus Cuxhaven, ist mit den Zahlen für das dritte Quartal zufrieden. Schon jetzt ist die Gesamtleistung des vergangenen Jahres übertroffen.

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Der Cuxhavener Windparkprojektierer Plambeck Neue Energien AG befindet sich weiter auf einem stabilen Wachstumskurs. Das belegen die jetzt veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2001: Die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um fast 148 Prozent von 80,3 Millionen DM auf 199,3 Millionen DM. Damit ist die im kompletten Geschäftsjahr 2000 erzielte Gesamtleistung von 190,3 Millionen DM bereits übertroffen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuer stieg im Berichtszeitraum auf 16,06 Millionen DM (2000: 3,39 Millionen DM), wobei die Abschreibungen auf den Geschäftswert aus der Übernahme der "Norderland Nature Energy AG", Hamburg, in Höhe von 6,17 Millionen DM bereits berücksichtigt sind. Das Ergebnis pro Aktie verbesserte sich im Vergleichszeitraum von 0,22 DM auf jetzt 0,54 DM. "Dieses herausragende Ergebnis bestätigt die Unternehmensprognosen für das gesamte Jahr 2001. Wir erwarten eine Gesamtleistung von mehr als 400. Millionen DM und ein Ergebnis vor Steuern von mehr als 40 Millionen DM", bekräftigt Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern die Zielsetzung. Getragen wird das Wachstum vor allem vom Ausbau des Kerngeschäfts Projektierung von Windparks und den verstärkten Aktivitäten des Bereiches Biomasse. Schwerpunkt bleibt die Windkraft: Im dritten Quartal wurde mit dem Bau von 13 Windparks begonnen. In diesen Parks entstehen 74 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 101,2 Megawatt.

Aktuell ergibt sich für den Berichtszeitraum des dritten Quartals folgende Übersicht der Windpark-Projekte mit deren Umsetzung begonnen wurde: Lange Heide in Niedersachsen (vier Anlagen mit 2,4 Megawatt), Grana in Sachsen-Anhalt (drei Anlagen mit 1,8 Megawatt), Kretzschau in Sachsen-Anhalt (eine Anlage mit 1,5 Megawatt), Kötzlin/Barenthin in Brandenburg (17 Anlagen mit 30,6 Megawatt), Kemnitz in Brandenburg (zwölf Anlagen mit 21,6 Megawatt), Grossheide-Arle in Brandenburg (fünf Anlagen mit 7,5 Megawatt), Lauterbach in Hessen (drei Anlagen mit 1,8 Megawatt), Hassendorf in Niedersachsen (fünf Anlagen mit 6,25 Megawatt), Grasberg in Niedersachsen (zwei Anlagen mit 1,2 Megawatt), Westeregeln II in Sachsen-Anhalt (zwei Anlagen mit 2,6 Megawatt), Keula-Helbedünndorf in Thüringen (zwei Anlagen mit 1,2 Megawatt), Pülfringen in Baden-Württemberg (fünf Anlage mit 6,5 Megawatt), Gerdau in Niedersachsen (13 Anlagen mit 16,25 Megawatt).