In Niedersachsen

Plambeck weiht Windpark Gerdau-Schwienau offiziell ein

Die 13 Anlagen des niedersächsischen Windparks Gerdau-Schwienau werden jährlich etwa 30,9 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Energiebedarf von 8800 durchschnittlichen Privathaushalten. Die Umweltbilanz: Es werden u.a. 17,4 Millionen Kilogramm Kohlendioxid und 22 600 Kilogramm Stickoxid vermieden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Cuxhavener Plambeck Neue Energien AG hat jetzt den Windpark Gerdau-Schwienau in Niedersachen offiziell eingeweiht. Die dreizehn Anlagen des neuen Windparks befinden sich etwa zehn Kilometer nordwestlich von Uelzen.

Finanziert wurde der Windpark über einen Fonds. Betreibergesellschaft ist die Kommanditgesellschaft Plambeck Neue Energien Windpark Fonds VIII Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG. Das Investitionsvolumen beträgt nahezu 20,4 Millionen Euro. Technische Details: Der Windpark Gerdau-Schwienau besteht aus dreizehn Anlagen des Typs DeWind D6/64 mit einer Nabenhöhe von 91,5 Metern und einem Rotordurchmesser von 64 Metern, was einer Gesamthöhe von 123,5 Metern entspricht. Die elektrische Nennleistung je Anlage liegt bei 1,25 Megawatt, die des gesamten Windparks bei 16,25 Megawatt. Der erwartete Jahresenergieertrag des Windparks wird mit 30,9 Millionen Kilowattstunden angegeben. Das entspricht dem Energiebedarf von etwa 8800 durchschnittlichen Privathaushalten. Durch den Windpark Gerdau-Schwienau wird die Umwelt jährlich von etwa 17,4 Millionen Kilogramm des Treibhausgases Kohlendioxid, 22 600 Kilogramm Stickoxid, 7600 Kilogramm Filterstaub, etwa 90 700 Kilogramm Schwefeldioxid und 4100 Kilogramm Kohlenmonoxid entlastet.