Offizielle Feier

Plambeck weiht weitere Windparks ein

In Grasberg und Hassendorf nahe Bremen hat die Plambeck Neue Energien AG heute zwei Windparks eingeweiht, die zusammen sieben Kraftwerke umfassen und jährlich 12,3 Millionen Kilowattstunden Strom "einfahren" sollen - Energie für 3500 Haushalte. Das über einen Fonds aufgebrachte Investitionsvolumen betrug 8,7 Millionen Euro.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Plambeck Neue Energien AG hat am heutigen Freitag die Windparks Grasberg und Hassendorf in Niedersachen eingeweiht. Gerd Kück, Vorstand Finanzen, und Friedhelm Landwermann, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, eröffneten symbolisch beide Windparks zusammen vor rund 100 geladenen Gästen. Auf der offiziellen Feier freuten sich beide über die reibungslose Inbetriebnahme der sieben Anlagen, von denen zwei in Grasberg und fünf in Hassendorf errichtet wurden. Der Windpark Grasberg (Landkreis Osterholz-Scharmbeck) befindet sich etwa 14 Kilometer nördlich, der Windpark Hassendorf (Landkreis Rotenburg) rund 22 Kilometer nordöstlich von Bremen.

Finanziert wurde der Windpark über einen Fonds. Betreibergesellschaft ist die Kommanditgesellschaft Plambeck Neue Energien Windpark Fonds II GmbH & Co. KG. Das Investitionsvolumen beträgt rund 8,7 Millionen Euro.

Technische Details

Der Windpark Grasberg besteht aus zwei Anlagen des Typs DeWind D4/48 mit einer Nabenhöhe von 70 Metern und einem Rotordurchmesser von 48 Metern, was einer Gesamthöhe von 94 Metern entspricht. Die elektrische Nennleistung liegt bei 600 Kilowatt je Anlage.

Im Windpark Hassendorf stehen fünf Anlagen des Typs DeWind D6/62 mit einer Nabenhöhe von 65 Metern und einem Rotordurchmesser von 62 Metern, woraus sich eine Gesamthöhe von 96 Metern ergibt. Die elektrische Nennleistung des Windparks liegt bei 6,25 MW.

12,3 Millionen Kilowattstunden jährlich

Der erwartete Jahresenergieertrag der beiden Windparks zusammen wird mit etwa 12,3 Millionen Kilowattstunden angegeben. Das entspricht dem Energiebedarf von etwa 3500 durchschnittlichen Privathaushalten.

Durch die Windparks Grasberg und Hassendorf wird die Umwelt jährlich von etwa 6,9 Millionen Kilogramm des Treibhausgases Kohlendioxid, 9000 Kilogramm Stickoxid, ca. 3000 Kilogramm Filterstaub, rund 36.100 Kilogramm Schwefeldioxid und 1600 Kilogramm Kohlenmonoxid entlastet.

Die Plambeck Neue Energien AG hat in diesem Jahr bereits sieben Windparks fertiggestellt. Dabei handelt es sich um die Standorte Kötzlin-Barenthin, Keula, Gerdau-Schwienau, Grana-Kretzschau, Gyhum, Erfeld und Pülfringen.

Das Kerngeschäft der Plambeck Neue Energien AG bleibt der Ausbau der Windkraftnutzung in Deutschland mit einem Bestand an gesicherten Projekten von zur Zeit etwa 1500 MW, was einem Projektvolumen von rund 1,8 Milliarden Euro entspricht. Dies ist die Basis für das geplante Wachstum in den kommenden Jahren.