Neuartige Technologie

Plambeck übernimmt Mehrheit an dänischem Rotorblatthersteller

Bisherige Gesellschafter von SSP sind die Geschäftsführer Sörensen und Schytt-Nielsen und die Plambeck Holding AG. Die beiden Geschäftsführer geben jeweils 2,5 Prozent und die Plambeck Holding AG 45,1 Prozent ihrer Anteile ab. Darüber hinaus erhält die Plambeck Neue Energien AG eine Option, ihren Anteil an SSP auf bis zu 90 Prozent aufzustocken.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Plambeck Neue Energien AG in Cuxhaven hat 50,1 Prozent der Anteile des dänischen Rotorblattherstellers SSP Technology A/S übernommen. Der Kaufpreis wird in knapp 5,5 Millionen Aktien aus dem genehmigten Kapital der Plambeck Neue Energien AG gezahlt. Das Besondere: SSP produziert Rotorblätter für Windenergieanlagen mit - laut Plambeck - einer völlig neuartigen Technologie, sie sind leichter und haltbarer. In Verbindung mit einem optimierten aerodynamischen Profil wird so eine Steigerung der Leistungsfähigkeeit von Windkraftanlagen erreicht.

Mit der Einführung der neuen Rotorblattqualität sollen international Märkte bei On- und Offshore-Windenergieanlagen gewonnen werden. Die Produktion der SSP-Rotorblätter ist bereits angelaufen, die Entwicklung eines 34-Meter-Flügels ist abgeschlossen. Bisherige Gesellschafter von SSP sind die Geschäftsführer Flemming Sörensen und Rune Schytt-Nielsen mit jeweils zehn Prozent sowie die Plambeck Holding AG 80 Prozent. Die beiden Geschäftsführer geben jeweils 2,5 Prozent und die Plambeck Holding AG 45,1 Prozent ihrer Anteile ab. Darüber hinaus erhält die Plambeck Neue Energien AG eine Option, ihren Anteil an SSP auf bis zu 90 Prozent aufzustocken.

"Mit der Mehrheitsbeteiligung erweitern wir die Wertschöpfungskette in unserem Kerngeschäft Windkraft. Wer in diesem Markt zukünftig erfolgreich operieren will, muss über technisches Know how verfügen und das Gesamtsystem beherrschen. Das ist wie in der Formel 1", kommentiert Plambeck-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern den Einstieg bei SSP.