Standpunkt

Plambeck sieht Diskrepanz zwischen Börsenwirklichkeit und wirtschaftlicher Realität

Der "miserable" Börsenkurs entspricht nicht der wirtschaftlichen Realität. So kommentierte der Windparkprojektierer Plambeck Neue Energien AG die derzeitige Flaute an der Börse. Er unterstrich, dass Gesamtleistung und Ergebnis weiter steigen werden und kontinuierlich neue Märkte erschlossen würden. Zudem steht das erste Offshore-Projekt vor der Umsetzung.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Der Windparkprojektierer Plambeck Neue Energien fühlt sich an der Börse falsch bewertet. "Zwischen den wirtschaftlichen Fakten eines Unternehmens und dem Börsenkurs können gravierende, kaum zu erklärende Unterschiede bestehen", stellte das Unternehmen deshalb fest. Der Börsenkurs sei miserabel - die Fakten würden jedoch anders aussehen.

Um die gute wirtschaftliche Position zu untermauern, wies Plambeck darauf hin, dass Gesamtleistung und Ergebnis vor Steuern in 2002 nach vorläufigen Zahlen deutlich gewachsen sind. Derzeit lägen Baugenehmigungen für mehr als 20 Windparks vor, in denen etwa 100 Windkraftanlagen errichtet werden. Dank der gezielten Auslandsstrategie würden zudem kontinuierlich neue Märkte erschlossen. In Frankreich wird noch in diesem Jahr mit den ersten Baugenehmigungen gerechnet.

Für den Offshore-Windpark Borkum Riffgrund wurde die Pilotphase von 30 auf 77 Anlagen ausgeweitet und der Genehmigungsantrag beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gestellt. Die Genehmigung wird noch in diesem Jahr erwartet. Zur Umsetzung des ersten Offshore-Projektes (Pilotphase Borkum-Riffgrund) mit einem Investitionsvolumen von mehr als 600 Millionen Euro wird zur Zeit mit finanzkräftigen Unternehmen aus Europa über Partnerschaften verhandelt.