Aus Minus soll Plus werden

Plambeck: Rote Zahlen im dritten Quartal

Trotz eines negativen Ergebnisses im dritten Quartal erwartet der Cuxhavener Windpark-Projektierer Plambeck Neue Energien AG für das Geschäftsjahr 2006 weiterhin ein positives Betriebsergebnis. Grund für das Minus seien verzögerte Genehmigungen beim Bau von Windparks.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Cuxhaven (red) – Bei einer Gesamtleistung von 50,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 51,2 Millionen Euro) in den ersten neun Monaten 2006 betrage das Betriebsergebnis (Ebit) minus 3,5 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beziffert Plambeck auf minus 7,2 Millionen Euro (Vorjahr 0,1 Millionen Euro).

Das Unternehmen litt nach eigenen Angaben im dritten Quartal darunter, dass Genehmigungen für den Bau weiterer Windparks später als erwartet erteilt wurden und sich die Umsetzung dieser Projekte daher verschoben hat. Für das gesamte Geschäftsjahr 2006 wird aufgrund von nunmehr möglichen Projektumsetzungen im vierten Quartal, der Veräußerung eines Gesellschaftsanteils am Offshore-Windpark-Projekt "Gode Wind" sowie außerordentlicher Erträge aufgrund Nachlässe der Banken bei der Kreditablösung ein positives Konzern-Ergebnis erwartet.

"Nachdem die Genehmigungen später als erwartet erteilt wurden, werden wir unsere Windpark-Projekte jetzt zügig errichten. Zwei Genehmigungen für Projekte mit zehn Windenergieanlagen liegen bereits vor. Die Genehmigungen für Projekte mit weiteren sieben Windenergieanlagen erwarten wir kurzfristig", erläutert Vorstandsvorsitzender Wolfgang von Geldern. Mit bauvorbereitenden Maßnahmen für die Windpark-Projekte wurde bereits im dritten Quartal begonnen.

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