Plambeck Neue Energien muß Werbekampagne umgestalten - LichtBlick mahnt erfolgreich ab

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Die "LichtBlick - die Zukunft der Energie" GmbH hat eine Unterlassungserklärung seitens Plambeck Neue Energien erwirken können: Mit sofortiger Wirkung hat sich das Unternehmen verpflichtet, seine Werbung für sein Angebot zur Stromversorgung umzugestalten und den Kunden darüber aufzuklären, dass Plambeck den angebotenen respektive gelieferten Strom aus dem üblichen Strommix bezieht. Die Werbung, die unter dem Motto: "Wir erzeugen sauber und liefern günstig" stand, sei, so "Lichtblick", irreführend und wettbewerbswidrig. Durch die Formulierung werde beim Verbraucher fälschlicherweise der Eindruck erweckt, dass man mit einem Wechsel zu Plambeck "sauber" erzeugten Ökostrom beziehe. Das aber ist nicht der Fall.



Plambeck erzeuge zwar Windstrom, beziehe für die Versorgung von Haushalten jedoch ausschließlich Strom aus konventionellen Kraftwerken, also überwiegend Kohle- und Atomstrom. Damit verstoße die Plambeck-Werbung gegen Paragraph 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Unterlassungserklärung habe sich Plambeck nun verpflichtet, die "irreführende Werbung" ab sofort nicht weiter zu publizieren.



"Jeder, der sich für die Umwelt engagieren will, sollte nicht durch Falschaussagen und irreführende Produktwerbung zu Fehlkäufen verleitet werden. Plambeck ist kein Ökostromanbieter. Die Verbraucher dürfen nicht irregeführt werden", so Heiko von Tschischwitz, Geschäftsführer der "LichtBlick". "Der Fall Plambeck ist völlig klar: Wer keinen Ökostrom liefert, darf auch nicht so tun, als ob".