Plambeck Neue Energien AG: Solide Gewinne erwirtschaftet

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Plambeck Neue Energien AG tritt Presseveröffentlichungen entschieden entgegen, die den Eindruck erwecken, das Unternehmen erwirtschafte keine Gewinne. Im vergangenen Jahr wurde bei Umsatzerlösen von insgesamt 110,8 Millionen DM ein Jahresüberschuss nach Steuern von 3,4 Millionen DM (1998: 0,9 Millionen DM) erwirtschaftet. Aus diesem Überschuss wird entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung in diesem Jahr erstmalig eine Dividende gezahlt.


Im laufenden Jahr sei davon auszugehen, dass sich der Gesamtumsatz mehr als verdoppelt und der Überschuss in gleicher Relation steigen wird. Untermauert würde diese Tendenz auch dadurch, dass neben großen Windparkprojekten der Einstieg in die wirtschaftliche Nutzung der Biomasse erfolgt. Dabei gehe es um 5-MW-Biomasse-Kraftwerke auf der Basis von Holz. Die klare Wachstumsstrategie der Plambeck Neue Energien AG: Alle Bereiche, in denen erneuerbare Energien wirtschaftlich genutzt werden können, würden besetzt. Das gelte für die Windenergie auf dem Festland und Offshore ebenso wie für Biomasse und Photovoltaik. Die Plambeck Neue Energien AG stehe dafür, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energie-Erzeugung insgesamt kontinuierlich auszubauen. Diese Strategie decke sich mit den Zielen von Bundesregierung und EU-Kommission, die für die nächsten Jahre die Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien vorgegeben haben. Die Projekte in diesen Bereichen würden von den Plambeck Neue Energien AG zügig, zielgerichtet und nach den Vorgaben der Gesetzes über den Vorrang der Erneuerbaren Energien ökonomisch effizient umgesetzt. Risiken würden durch die Einbindung von erfahrenen Partnern minimiert.


Projekte, bei denen während der Planungsphase unkalkulierbare Risiken, etwa durch einschränkendes nationales Recht erkannt werden, verfolge die Plambeck Neue Energien AG nicht weiter. Da beispielsweise bei Projekten in Irland die Wirtschaftlichkeit noch nicht endgültig gesichert sei, wurden diese Vorhaben zurückhaltend bearbeitet und noch nicht umgesetzt.