Plambeck Neue Energien AG: Investitionen in neue Bereiche

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Aufbruchstimmung prägte den Geschäftsverlauf bei der Plambeck Neue Energien AG im 1. Quartal 2000. Unmittelbar mit der Entscheidung über das Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien wurde mit der Realisierung zuvor aufgeschobener Projekte im Bereich Windkraft begonnen. Gleichzeitig liefen Investitionen in den Aufbau neuer Geschäftsfelder an. Dabei handelt es sich vor allem um Service, Biomasse und Fotovoltaik.


Die bereits besondere Dynamik der ersten drei Monate dieses Jahres spiegelt sich im Quartalsbericht I/2000 wider, der heute veröffentlicht wurde. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf mehr als 23 Millionen DM (Quartal I/1999: 982.000 DM). Hier wirken sich die jetzt begonnenen neuen Projekte vor allem im Bereich Windkraft aus, die mit erheblichen Leistungen verbunden sind. Den Aufbau-Investitionen standen im Bereich "Service" erste Umsatzerlöse entgegen, während die Bereiche "Biomasse" sowie "Forschung und Entwicklung" im ersten Quartal noch entwickelt wurden. Diese Investitionen und die Aufwendungen für die Markteinführung des Stromhandels belasteten das Gesamtergebnis. Für das erste Quartal musste daher zwar ein Konzernfehlbetrag von 73.000 DM ausgewiesen werden, doch die Investitionen werden nach Einschätzung des Unternehmens zu positiven Ergebnissen führen. "Erneuerbare Energien sind viel mehr als Windkraft und wir wollen die breite Palette möglichst umfassend abdecken", kommentiert Dr. Wolfgang von Geldern, Vorstandsvorsitzender der Plambeck Neue Energien AG, den zukunftsorientierten Kurs des Unternehmens. Erste Schritte dorthin werden noch in diesem Jahr in den Bereichen Biomasse und Nutzung der Solarenergie erwartet. "Dies ist für die Zukunft unerlässlich und in diesen sowie weiteren Bereichen werden größere Zuwächse erwartet, als bei der Windkraft. Davon wollen wir profitieren", erklärte von Geldern weiter.


Rund 60 Projekte befinden sich zur Zeit bei der Plambeck Neue Energien AG in der verstärkten Vorbereitung und Bearbeitung. Das sind 40 mehr als beim Börsengang im Dezember 1998. Dazu zählen unter anderem drei Windparkprojekte mit insgesamt 27 Anlagen, die in der Republik Irland erstellt werden sollen. Aufgrund der hervorragenden Windverhältnisse und der auch dort gesicherten Einspeisevergütung sind das interessante Standorte. Vor der Umsetzung steht außerdem der Windpark Fonds 2000-I mit einem Umsatzvolumen von rund 60 Millionen DM, der einen Küsten- und einen Binnenstandort in Deutschland vereint. Das angestrebte Wachstum ist mit einem planmäßigen Personalausbau verbunden. Daher stieg die Zahl der Mitarbeiter von 37 Ende des Jahres 1999 auf 43 am 31. März 2000.