2,2 Millionen DM an Aktionäre

Plambeck-Hauptversammlung beschließt 10 Cent Dividende

Auf der heutigen Hauptversammlung in Cuxhaven hat die Plambeck Neue Energie AG eine Dividende von 10 Cent pro Aktie und eine Erhöhung der Aufsichtsratsmitglieder beschlossen.

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Die Plambeck Neue Energien AG zahlt ihren Aktionären für das Geschäftsjahr 2000 eine Dividende von 10 Cent pro Aktie. Das beschloss die Hauptversammlung heute in Cuxhaven. Damit werden für das zweite Geschäftsjahr nach dem Börsengang des Unternehmens mehr als 2,2 Millionen DM an die Aktionäre ausgezahlt. Weitere wesentliche Beschlüsse waren die Erweiterung des Aufsichtsrates sowie die Erneuerung der Ermächtigung des Vorstandes zum Erwerb eigener Aktien.

Die Hauptversammlung am Unternehmenssitz fand vor dem Hintergrund eines erfolgreichen Geschäftsjahres 2000 statt. Der Bilanzgewinn wurde mit 5 486 699,36 DM festgestellt. Nach Zahlung der Dividende können damit mehr als 3,2 Millionen DM in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. "Für das laufende Jahr erwarten wir erneut in etwa eine Verdoppelung der Gesamtleistung und des Gewinns", zeigten Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern und Finanzvorstand Gerd Kück den etwa 350 Aktionären weitere positive Perspektiven auf. Das starke Wachstum war auch der Grund für eine Vergrößerung des Aufsichtsrates von drei auf sechs Mitglieder. Der frühere langjährige niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Peter Fischer, der Unternehmer Johann Eisenhauer und der Steuerberater Dieter Gehrke wurden neu in den Aufsichtsrat gewählt. Weiterhin zum Aufsichtsrat gehören der Unternehmer Norbert Plambeck, der Geschäftsführer Martin Billhardt und der Jurist Timm Weiß. Erweitert wird auch der Vorstand der Plambeck Neue Energien AG. Der Aufsichtsrat beschloss, den Vorstand um ein zusätzliches viertes Mitglied zu vergrößern, das für die ausländischen Projekte verantwortlich sein wird.

Auch die Mitarbeiter sollen weiterhin am Erfolg des Unternehmens beteiligt werden. Daher machte die Hauptversammlung den Weg frei für die Ausgabe von neuen Wandelschuldverschreibungen. Diese können nach einer Laufzeit von zwei Jahren in Aktien des Unternehmens umgewandelt werden, wenn sich der Aktienkurs entsprechend positiv entwickelt. Ziel ist eine noch stärkere Motivation der Mitarbeiter.