Plambeck: Baubeginn für Windparks Rakow und Gardelegen

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Die Plambeck Neue Energien AG mit Sitz in Cuxhaven freut sich als Generalunternehmer, dass nach den notwendigen Vorarbeiten mit dem jeweils "1. Spatenstich" nun auch offiziell der Baubeginn für die Windparks Rakow und Gardelegen erfolgt ist. Errichtet werden an den beiden Standorten, einerseits nahe der Ostseeküste andererseits im Binnenland, insgesamt 30 Windkraftanlagen für die Plambeck Neue Energien-GEFEE Windpark Fonds 2000-I GmbH & Co. KG. Das Investitionsvolumen insgesamt beträgt etwa 60 Millionen DM. Beide Windparks sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen.


Dabei handelt es sich in Rakow um 21 Windkraftanlagen vom Typ DeWind D4 mit einer Leistung von jeweils 600 kW. Die Parkleistung beläuft sich damit auf 12,6 MW. Die Anlagen haben eine Narbenhöhe von 70 Metern und einen Rotordurchmesser von 48 Metern, woraus sich eine Gesamthöhe von 94 Metern ergibt. Jede Anlage erhält eine eigene Kompakttrafostation. Von dort wird der Strom über eigens verlegte Kabel in das Netz eingespeist. Um den Strom einzuspeisen müssen im Windpark 25.000 Meter Hochspannungserdkabel verlegt sowie ein eigenes Umspannwerk errichtet werden.


In Gardelegen entsteht auf einer Fläche von rund 118 Hektar ein Park mit 9 Windkraftanlagen vom Typ DeWind D6 mit einer Leistung von jeweils 1000 kW. Die Parkleistung beläuft sich damit auf 9 MW. Diese Anlagen haben eine Narbenhöhe von 68,5 Metern und einen Rotordurchmesser von 62 Metern, woraus sich eine Gesamthöhe von 99,5 Metern ergibt. Jede Anlage erhält eine eigene Kompakttrafostation. Von dort wird der Strom über eigens verlegte Kabel in das Netz eingespeist. Um den Strom einzuspeisen, müssen im Windpark 9000 Meter Hochspannungserdkabel verlegt werden. Nach den durchgeführten Windmessungen und entsprechenden Analysen wird in Rakow ein Jahresenergieertrag von etwa 29,2 Millionen Kilowattstunden erwartet. Das entspricht dem Energiebedarf von etwa 7300 durchschnittlichen Haushalten. In Gardelegen wird der Jahresenergieertrag mit etwa 16,1 Millionen Kilowattstunden erwartet, was dem Bedarf von etwa 4100 Haushalten entspricht. Allein durch die beiden Windparks wird die Umwelt von jährlich etwa 30 Millionen Kilo des Treibhausgases Kohlendioxid, 39 000 Kilo Stickoxid, 13 000 Kilo Filterstaub, 156 000 Kilo Schwefeldioxid und 7000 Kilo Kohlenmonoxid entlastet. Trotzdem sind als Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in den Naturhaushalt unter anderem Heckenpflanzungen auf rund 72 000 Quadratmetern Fläche vorgesehen.


Allein im Bereich Windkraft befinden sich bei der Plambeck Neue Energien AG derzeit weitere 12 Projekte in der konkreten Realisierung. Hinzukommen werden in nächster Zeit das erste der geplanten Biomasse-Kraftwerkprojekte sowie der Einstieg in den Bereich Photovoltaik.