An der Nordseeküste...

"Pläne für Offshore-Windparks nicht mehr ferne Utopie"

Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. hat das "Aktionsprogramm zur Planung von Windenergiestandorten im Offshore-Bereich" der niedersächsischen Landesregierung begrüßt. Der Bau von großen und leistungsfähigen Windparks auf hoher See sei somit "ein deutliches Stück" vorangekommen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. ist sich sicher, dass die Zukunft der Windkraftnutzung - genauer: der Bau von großen und leistungsfähigen Windparks auf hoher See (so genannte Offshore-Windparks) - "ein deutliches Stück" nähergerückt ist. Mit dem von der niedersächsischen Landesregierung beschlossenen "Niedersächsischen Aktionsprogramm zur Planung von Windenergiestandorten im Offshore-Bereich" seien die Weichen für den Bau von Offshore-Windfarmen auf dieser Ebene gestellt worden.

Im Rahmen des dieser Tage verabschiedeten Aktionsprogramms spricht sich die niedersächsische Landesregierung für den schnellen Ausbau der Offshore-Windkraft aus und sieht darin eine große wirtschaftliche Chance für die strukturschwache Küstenregion. Aus klimaschutz- und wirtschaftspolitischen Gründen wird das weitere Wachstum der Windenergie ausdrücklich begrüßt. Nach Einschätzung der niedersächsischen Landesregierung, die vom Wirtschaftsverband Windkraftwerke (WVW) geteilt wird, wird die Realisierung der Offshore-Windparkprojekte einen erheblichen Impuls für die niedersächsischen Küstenregionen, für die maritime Wirtschaft, für Werften, Häfen sowie zahlreiche Zulieferer und Dienstleister aber auch Projektierer und Hersteller von Windkraftanlagen mit sich bringen.

Besonders begrüßt der Wirtschaftsverband Windkraftwerke, dass die Landesregierung nicht nur die Voraussetzungen für die Netz-Anbindung der geplanten Offshore-Windparks schaffen will, sondern darüber hinaus plant, Offshore-Windpark-Standorte innerhalb der 12-Seemeilen-Zone - sprich: in den Küstengewässern - auszuweisen. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Absicht der Landesregierung, Häfen an der niedersächsischen Küste, insbesondere den Standort Cuxhaven, in Zusammenarbeit mit bereits interessierten Unternehmen so auszubauen, dass hier kostengünstige Lösungen im Rahmen eines gesamtlogistischen Konzepts für Fertigung, Erprobung, Bau, Wartung und Service von Offshore-Windkraft-Anlagen möglich sein werden. Dafür will das Land den Unternehmen in Cuxhaven Flächen zur Verfügung stellen.

"Die Verabschiedung des Aktionsprogramms durch die niedersächsische Landesregierung zeigt, dass auch dort die Pläne für Offshore-Windparks nicht mehr als ferne Utopie, sondern als umsetzbare, realistische Projekte angesehen werden", kommentierte der WVW-Vorsitzende Dr. Wolfgang von Geldern die Entscheidung der Landesregierung.

Weiterführende Links
  • Beitrag zum "Niedersächsischen Aktionsprogramm zur Planung von Windenergiestandorten im Offshore-Bereich":