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Solarstrom günstigerFür Solarstrom gibt es bald weniger Geld. Hauseigentümer, die ab dem 1. April eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb nehmen, erhalten für den Sonnenstrom 15 Prozent weniger Vergütung als heute. Doch laut der Stiftung Warentest lohnt sich die ANschaffung einer Photovoltaik-Anlage nach wie vor, da auch die Anlagen voraussichtlich billiger werden.
Berlin (ddp.djn/red) - Ab 1. April 2010 werden die Vergütungssätze für Solarstromanlagen generell um 15 Prozent außer der Reihe gekürzt. Betreiber, die eine typische Hausdachanlage bis zu einer Leistung von 30 Kilowatt nach dem Stichtag ans Netz anschließen, erhalten statt 39,14 Cent nur noch 33,27 Cent für jede Kilowattstunde.
Nach Einschätzung von Jörg Sahr von der Stiftung Warentest geht die Rendite mit dem Absenken der Vergütung im Schnitt um zwei bis drei Prozentpunkte nach unten. An Standorten mit durchschnittlicher Sonneneinstrahlung seien bei einem Anlagenpreis von 3000 Euro je Kilowatt Leistung jedoch immer noch fünf bis sechs Prozent Rendite realistisch. Sie könnte aber auch höher liegen. Denn die Preise für Solarmodule gingen weiter in den Keller. Auch die nun beschlossene Senkung der Vergütungssätze drücke weiter auf die Preise.
Wie bisher garantiert der Staat den Solarstromern die Vergütung im Jahr der Inbetriebnahme und in den 20 Folgejahren. Schon im Januar haben Betreiber von Anlagen unter 30 Kilowatt, die sie zu Jahresbeginn ans Netz angeschlossen haben, 9 Prozent weniger Geld für den Solarstrom erhalten, als 2009. Diese jährliche Absenkung der Vergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.
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Die Landesregierung und die Solarwirtschaft in Thüringen wehren sich gegen die vom Bund geplanten Subventionskürzungen für Photovoltaik-Anlagen. Die Folgen für die deutschen Solarstandorte wären verheerend, sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) nach einem Treffen mit Unternehmensvertretern am Freitag in Erfurt.
An 40 Schulen in Sachsen-Anhalt sollen in den kommenden Monaten Photovoltaik-Anlagen installiert werden. Damit soll den Schülern die Wirkungsweise und der Umgang mit dieser Energiequelle nahegebracht werden. Das Projekt "Solar macht Schule" startet heute in Thalheim.
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