Hauptversammlung

Phönix SonnenStrom AG plant Börsenlisting in 2004

Der Solaranlagenhersteller Phönix SonnenStrom AG stellt die Weichen für einen Börsengang. So wurde auf der Hauptversammlung der Umwandlung der Aktiengattung von Namensstückaktien in Inhaberstückaktien zugestimmt. Auch der Rückkauf eigener Aktien wurde von der Versammlung genehmigt.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Sulzemoos (red) - Auf der ordentlichen Hauptversammlung des Solaranlagenproduzenten Phönix SonnenStrom AG verkündete Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Hänel neue Börsenpläne. Noch in diesem Jahr plant das Unternehmen eine Einbeziehung sämtlicher 5.025.000 Aktien in den Freiverkehr der Börse München. Nach der Zulassung in München sollen auch Parallellistings an den Börsen Berlin und Frankfurt am Main erfolgen.

"Wir wollen, dass ein Börsengang für unsere Aktionäre ein Erfolg wird. Jetzt sehen wir die Voraussetzungen dazu als passend an", erläuterte Dr. Andreas Hänel. Das Börsenklima hätte sich erholt, in der Branche gehe es aufwärts und die Gesellschaft schreibe seit 2004 schwarze Zahlen. Mit der Begleitung des Börsengangs wurde die Baader Wertpapierhandelsbank AG aus Unterschleißheim bei München beauftragt.

Den Aktionären wurden nun Maßnahmen vorgeschlagen, die bereits auf einen Börsenhandel abzielen. So wurde der Umwandlung der Aktiengattung von Namensstückaktien in Inhaberstückaktien zugestimmt. Auch der Rückkauf eigener Aktien wurde von der Versammlung genehmigt.

Technikvorstand Manfred Bächler stellte auf der Hauptversammlung zudem umgesetzte und geplante Großprojekte des Geschäftsbereiches Großanlagenbau vor. In Waltenhofen im Landkreis Fürstenfeldbruck wurde eine Freilandanlage mit einer Spitzenleistung von 400 Kilowatt montiert. Ein Megawatt Spitzenleistung wird derzeit in Buttenwiesen im Landkreis Dillingen an der Donau in Bodenmontage installiert.