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VerdachtDie Landeskartellbehörde in Rheinland-Pfalz ermittelt nach Angaben des Wirtschaftsministeriums gegen einen Gasversorger im Land wegen des Verdachts des preismissbräuchlichen Verhaltens. Für Gasanbieter gilt ein Verbot des so genannten Preishöhenmissbrauchs.
Mainz (ddp/red) - Den Namen des Versorgers wollten weder das Ministerium noch die Behörde auf Anfrage am Mittwoch in Mainz nennen. Eine Sprecherin des Ministeriums erklärte lediglich, die Ermittlungen hätten sich innerhalb der letzten sechs Monate ergeben.
Für Gasversorger gilt das Verbot des Preishöhenmissbrauchs, teilte das Ministerium mit. Ein solcher Missbrauch liegt unter anderem dann vor, wenn die Tarife erheblich von denjenigen abweichen, die sich bei einem wirksamen Wettbewerb mit hoher Wahrscheinlichkeit ergeben.
Dem Ministerium zufolge hat es generell in den vergangenen sechs Monaten in Rheinland-Pfalz kaum Schwankungen bei den Gaspreisen gegeben. Dies habe die regelmäßige Überprüfung der Kosten für Haushaltskunden durch die Landeskartellbehörde zum Stichtag 1. April 2010 ergeben. Demnach zeigte sich bei der Ermittlung der Preise von 35 Gasversorgungsunternehmen bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden für ein Reihenhaus oder 35.000 Kilowattstunden für ein frei stehendes Einfamilienhaus ein geringfügig gesunkener Durchschnittspreis gegenüber der Überprüfung zum 1. Oktober 2009.
Demnach betragen die durchschnittlichen Jahresbruttokosten für 20.000 kWh 1209 Euro gegenüber 1212 Euro am 1. Oktober. Die Kosten für 35.000 kWh sanken von 2013 auf 2010 Euro. Die Daten beruhen laut Ministerium auf Unternehmensangaben und beziehen auf den von den Verbrauchern am häufigsten gewählten Tarif.
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