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ZusammenarbeitRund 50 kommunale Energieversorger aus der Pfalz haben am Freitag eine Kooperation gegründet. Die Plattformgesellschaft Pfalzenergie bringe nicht nur den kooperierenden Unternehmen Einsparungen, "auch der Verbraucher darf erwarten, in den Genuss sinkender Energiepreise zu kommen", hieß es.
Neustadt/Weinstraße (ddp-rps/red) - Der Vorsitzende des Bezirkstags der Pfalz, Theo Wieder (CDU), bezeichnete das Modell als "dritten Weg der kommunalen Energiewirtschaft". Bisher hätten Unternehmen entweder fusioniert oder Teile an einen größeren Konkurrenten verkaufen müssen. Bei "Pfalzenergie" behielten alle Teilnehmer ihre Eigenständigkeit.
Dem Land sei es besonderes Anliegen, die kommunalen Energieversorger zu sichern und damit Arbeitsplätze zu erhalten, sagte Staatssekretär Kühl. Man strebe daher auch eine Änderung der Gemeindeordnung an, damit die kommunalen Versorger gegenüber privaten Anbietern keine Wettbewerbsnachteile hätten.
Pfalzenergie nimmt nach eigenen Angaben im Juni die Arbeit auf und übernimmt alle Mitarbeiter der kooperierenden Versorgerunternehmen. Die neue Plattform beliefert 1.240.000 Zähler mit Strom, Gas, Wasser und Wärme.
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