Integration

Perspektiven für die Region: E.ON Westfalen Weser gut gestartet

Durch Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen des neuen regionalen Energieversorgern E.ON Westfalen Weser werden im kommenden Jahr fast 80 Millionen Euro in die Region Ostwestfalen-Lippe/Südniedersachsen fließen. Dies gab der Vorstand des Unternehmens im Rahmen der Herbstpressekonferenz gestern in Paderborn bekannt.

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Erleichternde Neuigkeiten gab es auch für die etwa 740 000 Privatkunden des aus dem Zusammenschluss von EMR (Herford), PESAG (Paderborn) und Wesertal (Hameln) entstandenen Energieversorgers: Die Strom- und Erdgaspreise werden zum 1. Januar 2004 stabil bleiben.

Seit dem 1. Oktober agiert das neue Unternehmen am Markt. Das moderne Mehrsparten-Unternehmen gehört zu den zehn größten regionalen Energieversorgern in Deutschland und bietet neben Strom-, Erdgas-, Wasser- und Nutzenergieversorgung Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Abwasser, Entsorgung und Telekommunikation. Dabei ist das Unternehmen an den drei Hauptstandorten Paderborn, Herford und Hameln vertreten.

Zur Beratung des Vorstands in unternehmenspolitischen Fragen, insbesondere hinsichtlich regionaler Aspekte aus den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Entsorgung, Öffentlicher Personennahverkehr und Telekommunikation, wurde im Rahmen der konstituierenden Aufsichtsratssitzung am kürzlich ein Beirat gebildet. Der Beirat, der rund 60 Mitglieder hat, hat die Aufgabe, den Vorstand bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben in unternehmenspolitischen Fragen mit regionaler Struktur zum Wohle des Unternehmens zu beraten und partnerschaftlich zu unterstützen.

Der Umsatz von E.ON Westfalen Weser wird im Jahr 2003 bei etwa 970 Millionen Euro liegen. Der Stromabsatz wird in 2003 bei 11 Milliarden Kilowattstunden, der Gasabsatz bei mehr als vier Milliarden Kilowattstunden liegen. Während die Privatkunden zum 1. Januar 2004 von Preiserhöhungen verschont bleiben, wird E.ON Westfalen Weser die Geschäftskundenpreise anziehen. Die Gaspreise bleiben für alle Kundengruppen stabil, aber die Wasserpreise werden erhöht.