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VorfallIm schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk (AKW) Krümmel ist es am Freitag zu einer ungewollten automatischen Abschaltung eines Notstromtransformators gekommen. Auslöser war ein fehlerhafter Transformator, wie das Sozialministerium als Reaktoraufsicht in Kiel mitteilte.
Geesthacht (ddp/red) - Bei dem Vorfall handelte es sich um ein meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N (Normalmeldung). Der Austausch des fehlerhaften Teils wird bereits vorbereitet.
Im AKW Krümmel gibt es insgesamt sechs Notstromversorgungsstränge mit entsprechenden Transformatoren. Zwei davon stehen gegenwärtig nicht zur Verfügung.
Die vom Energiekonzern Vattenfall betriebenen AKW Brunsbüttel und Krümmel waren nach einem Kurzschluss beziehungsweise Trafobrand Ende Juni 2007 abgeschaltet worden. In beiden Kraftwerken sind die Reparaturarbeiten bislang noch nicht abgeschlossen. Vattenfall will beiden Reaktoren möglichst im Laufe des Jahres wieder ans Netz bringen.
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Der Energiekonzern Vattenfall will seine beiden schleswig-holsteinischen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel möglichst im Laufe des Jahres wieder ans Netz bringen. "Das hängt aber nicht nur von uns, sondern auch von der Aufsichtsbehörde ab", sagte Vattenfall-Sprecherin Barbara Meyer-Bukow.
Nach mehreren Pannen in französischen Atomanlagen besteht Medienberichten zufolge der Verdacht, dass Informationen vertuscht wurden. In der Anlage Tricastin, wo zuerst Uran ausgetreten war und letzte Woche 100 Mitarbeiter "leicht kontaminiert" wurden, habe die Polizei das Büro des inzwischen entlassenen Direktors durchsucht.
Ein Jahr nach dem Beginn der Pannenserie im Atomkraftwerk Brunsbüttel fordern die Grünen das endgültige Aus der Anlage. "Der Pannenreaktor in Brunsbüttel darf nicht mehr ans Netz gehen", sagte die stellvertretende Fraktionschefin, Bärbel Höhn der "Berliner Zeitung". In dem Meiler habe es viel zu viele Zwischenfälle gegeben.
Als Konsequenz aus dem Zwischenfall im schwedischen Atommeiler Forsmark und den Pannen in Krümmel und Brunsbüttel will Vattenfall durch den Einsatz von Experten Lücken in seinem Krisenmanagement schließen. Greenpeace forderte dagegen einen Lizenzentzug für den Betreiber und die sofortige Schließung beider Meiler.
Nach den Pannen in seinen schwedischen und deutschen Atomkraftwerken will Vattenfall angeblich den neuen Posten des "Kernsicherheitschefs" schaffen. Dieser soll Medienberichten zufolge dem Konzernchef Lars G. Josefsson direkt unterstellt sein. Wer den neuen Posten besetzen soll, sei aber noch nicht bekannt.Strompreise vergleichen
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