Wegen Ortsumgehung

Ovag baut neuen Strommast

Ein wahrer Gigant reckt sich seit kurzem in den Herbsthimmel über der hessischen Ortschaft Hungen: 22 Meter hoch, sieben Tonnen schwer, wurzelnd in einem Fundament von 53 Kubikmetern, was wiederum knapp 127 Tonnen Beton entspricht. Notwendig geworden ist dieser Strommast aufgrund einer neuen der Ortsumgehung.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Friedberg/Hungen (red) - "Der alte Mast und mit ihm ein Teil der Freileitung müssen weichen", erläuterte Dietmar Kipper, von der Abteilung Elektrotechnik bei der Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (Ovag), "weil im derzeitigen Verlauf der Freileitung ein Kreisel und ein Brückenbauwerk für die neue Ortsumgehung errichtet wird." Hierfür wurde der bisherige Mast entfernt, die Leitung zurückgesetzt, das Kabel durch die Erde zum neuen Standort geführt.

"Ein Mast von diesen Dimensionen ist auch bei der Ovag nicht alltäglich", kommentierte Kipper weiter. Um die Versorgungssicherheit der Region zu gewährleisten, wurden 130 000 Euro investiert. Dafür wird beim so genannten Kabelendmast moderne Technik eingesetzt. Dietmar Kipper: "Das war in diesem Jahr unser größtes Freileitungs-Bauvorhaben. Aber alles ist wie geplant glatt ohne jegliches Problem abgelaufen."