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Hohe KostenDie geplante Ostsee-Pipeline wird Medienberichten zufolge teurer als bislang angenommen. Gazprom habe die Kostenschätzung nach oben angehoben, so soll das Projekt statt wie zunächst geplant 5 Milliarden Euro nun 7,4 Milliarden Euro kosten.
Moskau/Düsseldorf (red/ddp) - Bereits in den vergangenen Monaten wr bekannt geworden, dass der im Jahr 2005 erstellte Kalkulation wohl nicht eingehalten werden könne, berichtet das Portal Spiegel Online. Man habe mit drastisch gestiegenen Stahlpreisen und Arbeitskosten zu kämpfen.
Die genannte Summe von 7,4 Milliarden Euro sei immernoch vorläufig, da noch nicht alle Verträge zur Verlegung der Rohre und zur Logistik abgeschlossen seien, so Spiegel Online unter Berufung auf den Betreiber Nord Stream.
Die deutsch-russische Erdgasleitung durch die Ostsee ist ein Gemeinschaftsprojekt des russischen Energiekonzern Gazprom, der BASF-Tochter Wintershall und der E.ON Ruhrgas AG. Sie soll von der Bucht von Portovaya in der Nähe der russischen Stadt Vyborg rund 1200 Kilometer durch die Ostsee zum deutschen Anlandepunkt Lubmin bei Greifswald führen.
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Ab 2010 wird durch eine neue Pipeline Erdgas von der Ostsee nach Sachsen strömen, der Bau für die entsprechende Anbindungsleitung durch Brandenburg beginnt im nächsten Jahr. Dabei sollen regionale Betriebe mit einbezogen werden, auch Landkreise und Gemeinden wollen von der neuen Erdgas-Trasse profitieren.
Einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge, wird sich der deutsche Energiekonzern E.ON am Bau einer Ostsee-Pipeline beteiligen. Durch die Pipeline sollen zu Beginn des nächsten Jahrzehnts jährlich mindestens 25 Milliarden Kubikmeter Gas von Russland nach Westeuropa fließen.Strompreise vergleichen
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