Gastrasse

Ostsee-Pipeline: Behinderungen für Sportbootfahrer

Während der im Juni beginnenden Verlegung der Ostseepipeline durch das deutsche Küstenmeer müssen sich Besatzungen von Sportbooten auf Seegebietssperrungen und Sicherheitszonen einstellen. Der Schiffsverkehr wird während des Trassenbaus erheblich zunehmen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Wolgast/Lubmin (ddp/red) - Vor allem im Greifswalder Bodden würden je nach Baufortschritt zwischenzeitlich Sperrzonen und -korridore eingerichtet, teilte die Wasserschutzpolizei am Mittwoch in Wolgast mit.

Während des Trassenbaus werde es zu einer deutlichen Zunahme des Schiffsverkehrs kommen, sagte Polizeisprecher Hartmut Richter. In Spitzenzeiten seien bis zu 37 Fahrzeuge im Einsatz, darunter ein großes Verlegeschiff, Schwimmbagger, Schuten, Frachter und Versorgungsschiffe. Hinzu kämen Verkehrssicherungs- und Kontrollfahrzeuge von Behörden. Zu Behinderungen komme es vor allem dann, wenn die Verlegeteams das Fahrwasser im Greifswalder Bodden kreuzen würden. Insgesamt werde die Gastrasse an zwei Stellen die bestehenden Schifffahrtswege queren.

Die Polizei rät Schiffsführern sich vor Antritt ihrer Fahrt über Reviersperrungen zu informieren, Aus- und Vorfahrtsregeln einzuhalten und ausreichenden Abstand zu den Bauschiffen zu halten. "Wir appellieren vor allem an die Bootsführer, auf Baustellenbesichtigungen zu verzichten", unterstrich Richter.