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Im ÜberblickEin neues Online-Portal der Agentur für Erneuerbare Energien gibt Aufschluss über den prozentualen Anteil erneuerbarer Energien am produzierten Strom der Bundesländer. Dabei zeigt sich, dass Ostdeutschland die Nase vorn hat, den größten Anteil an Erneuerbaren produziert Mecklenburg-Vorpommern.
Berlin (red) - Wo die Bundesländer in Sachen erneuerbare Energien und Ökostrom aktuell stehen, zeigt das neue Online-Portal der Agentur für Erneuerbare Energien auf foederal-erneuerbar.de. Es bietet interaktive Grafiken und Tabellen zu mehr als 100 Bereichen – wie den Anteil an der Stromerzeugung oder Ziele für die CO2-Reduktion.
Das Portal soll einen Überblick über die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in den Bundesländern geben, so der Geschäftsführer Philipp Vohrer. Es versammelt beispielsweise Studien, die Potenziale der Wind- und Wasserkraft, Solarwärme oder Biogas in den Bundesländern erheben und ermöglicht den Vergleich mit dem bisher Erreichten. Außerdem wird die wirtschaftliche Bedeutung der erneuerbaren Energien auf Landesebene deutlich, beispielsweise anhand der Zahl der Unternehmen, der Patente und der Forschungsausgaben der Bundesländer.
Die Werte für den prozentualen Anteil am Strom-Mix der Bundesländer sind aus dem Jahr 2009. Die ostdeutschen Länder haben hier meist die Nase vorn. So kann Mecklenburg-Vorpommern mit dem höchsten Anteil mit 51,8 Prozent glänzen, gefolgt von Thüringen mit 40,1 Prozent. Danach kommen Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein mit Werten von etwa 27 bis 32 Prozent. Schlusslicht bilden das Saarland (4,9 Prozent), Bremen (2,4 Prozent) und Berlin (2 Prozent).
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Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat davor gewarnt, die ehrgeizigen Vorgaben für den Ausbau der Energienetze zu zerreden. Das könnte eine deutliche Verlängerung der Umsetzung zur Folge haben, sagte Kurth am Mittwoch im Interview der Nachrichtenagentur dapd.
Baustart für den ersten CO2-freien Speicher von Strom aus Windkraft: Bei Grapzow nördlich von Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern wird der nach Angaben des künftigen Betreibers erste CO2-freie Windenergiespeicher Deutschlands auf Basis von Wasserstoff errichtet.
Gerade nach Fukushima sollten man meinen, dass Verbraucher stärker darauf achten, aus welchen Quellen ihr Strom kommt. Doch nur die Hälfte der Deutschen weiß, woher die in den Haushalt gelieferte Energie tatsächlich stammt. Das mag auch an der wenig transparenten Politik der Stromlieferer liegen.
Der Anteil an erneuerbaren Energien an der Versorgung hat erneut zugenommen. Der BDEW schätzt, dass der Anteil an Ökostrom mittlerweile über 19 Prozent beträgt. Dennoch ist der Verband der Ansicht, dass eine konventionelle Kraftwerksreserve benötigt wird.
Der Ökostrom-Anbieter LichtBlick fordert eine Nachbesserung des reformierten Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG), das der Deutsche Bundestag am Donnerstag verabschieden will. Die Akzeptanz der Ökostrom-Förderung sei in Gefahr, da eine Direktvermarktung des in Deutschland erzeugten Ökostroms ausgeschlossen werde.Strompreise vergleichen
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