Ostdeutscher Regionalversorger e.dis gibt Ökosteuer nicht weiter

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Die e.dis Energie Nord AG hat sich dazu entschlossen, die zum 1. Januar dieses Jahres fällig gewordene Erhöhung der Öko-Steuer nicht an ihre Kunden weiterzugegeben. Der ostdeutsche Energiedienstleister hat deshalb faktisch den Strompreis ohne Mehrwertsteuer um 0,5 Pfennige je Kilowattstunde respektive um 0,58 Pfennige mit Mehrwertsteuer abgesenkt - mit anderen Worten: Es bleibt bei den bisherigen Preisen. Diese Regelung gilt sowohl für die Tarifpreise als auch für die "e.dis-Sparkurs-Verträge", mit denen Privathaushalte ihre Stromkosten um bis zu 20 Prozent und Gewerbekunden um bis zu 30 Prozent senken können.



Die e.dis weist darauf hin, dass der Anteil der Öko-Steuer am Strompreis in diesem Jahr auf fast 3 Pfennige mit Mehrwertsteuer gestiegen ist. Damit mache der Gesamtanteil von Steuern und Abgaben - einschließlich Mehrwertsteuer und Konzessionsabgabe - inzwischen rund ein Drittel des Strompreises aus. Ein weiteres Drittel stamme aus den Netzkosten. Das verbleibende Drittel entfalle auf den eigentlichen Strompreis - also auf Beschaffung und Vertrieb. Das "Schlucken" der Öko-Steuer belastet die e.dis eigenen Angaben zufolge mit zusätzlich über 20 Millionen Mark jährlich. Im Interesse ihrer Kunden übernehme die e.dis jedoch diese Mehrbelastung.



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