Orkanschäden können europaweite Expansion der EdF nicht stoppen

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17 Milliarden Franc muss der französische Stromriese Electricité de France (EdF) investieren, um die großen Orkanschäden in Frankreich zu beseitigen. Trotz der ungeplanten Ausgaben, werde das Unternehmen jedoch seinen europaweiten Expansionskurs nicht verlassen. Das sagte jedenfalls der EdF-Vorstandsvorsitzende Francois Roussely heute in Paris. Ganz im Gegenteil sollen die jeweiligen Beteiligungen an Unternehmen auf 33% aufgestockt werden. Als Ziel hat die EdF vor Augen, eines der zwei führenden Stromunternehmen von morgen zu werden, so Roussely weiter.


In diesem Zusammenhang kündigte der EdF-Chef eine größere Kontrolle des Managements der europäischen Partner an. Gut die Hälfte der Edf-Umsätze sollen bis 2005 außerhalb Frankreichs und nicht mit Strom erwirtschaftet werden. Zum Thema Atomausstieg verwies Roussely darauf, dass der Atomkraftwerkspark der EdF sei mit einem Durchschnittsalter von zwölf Jahren relativ jung sei. Deshalb brauche man sich vor 2008 darüber keine Gedanken zu machen.