Förderungsprogramm

OMV will den Bereich "Erneuerbare Energien" ausbauen

Der österreichische Energiekonzern OMV setzt verstärkt auf den Ausbau erneuerbarer Energieträger. Zu diesem Zweck wurde jetzt die Gesellschaft "OMV Future Energy Fund" gegründet. Sie soll Projekte innerhalb des Konzerns begleiten und mit mehr als 100 Millionen Euro finanziell unterstützen.

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Wien (red) - Der "OMV Future Energy Fund" soll vor allem Projektvorhaben, die zur Zeit noch nicht rentabel seien, "über die Wirtschaftlichkeitsschwelle" heben, so der Konzern. Die eigentlichen Investitionen würden von dem jeweiligen OMV-Geschäftsbereich getragen. Schwerpunkte der Förderung sind Technologien zu Erzeugung und Einsatz erneuerbarer Energien, zur Reduktion von Treibhausemissionen bei fossilen Brennstoffen sowie zur Erhöhung der Energieeffizienz. Die OMV geht davon aus, dass damit Investitionen von mehr als 500 Millionen Euro ausgelöst werden.

OMV Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer: "Wir wollen den OMV Future Energy Fund dazu nutzen, um den Übergang von einem reinen Erdöl- und Erdgaskonzern zu einem Energiekonzern zu ermöglichen, der erneuerbare Energien in seinem Portfolio hat. Wir sind überzeugt, dass wir damit erneuerbare Energie in die Kerngeschäfte des Unternehmens profitabel integrieren können – das reicht von Biogas über geothermaler Energie, bis hin zum Wasserstoff."

Als Entscheidungsinstanz wurde ein Beirat eingerichtet, dem neben drei OMV-Vertretern auch vier internationale Wissenschaftler aus den Bereichen Umwelt und Energie angehören: die Energieffizenz-Expertin Marianne Haug von der Universität Hohenheim, die Klimawandel-Experten Thomas Johansson von der Universität Lund und Helga Kromp-Kolb von der Boku Wien sowie Energiewirtschafts-Professor Nebojsa Nakicenovic von der TU Wien Der OMV Future Energy Fund weist ausdrücklich darauf hin, dass die Projekte nicht nur aus der OMV selbst kommen müssen, auch externe Arbeiten können gefördert werden. Nach Angaben von Ruttenstorfer liegen bereits zwei Dutzend hausinterne Projekte zu den Themen Biodiesel, Biogas und Kohlendioxid-Reduktion vor.

Weitere Informationen zu dem Fonds und den Fördermöglichkeiten gibt es auf der Internetseite der Gesellschaft.

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