Plambeck-Projekt

Offshore-Windpark "Gode Wind" genehmigt

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den von der Plambeck Neue Energien AG geplanten Offshore-Windpark "Gode Wind" genehmigt. Damit können in der Nordsee etwa 33 Kilometer nördlich von Norderney 80 Windenergieanlagen der 5-MW-Klasse errichtet werden.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Die Genehmigung bezieht sich auf die erste Phase des Projekts, das in weiteren Schritten auf mehr als 220 Windenergieanlagen erweitert werden kann.

Schon im August 2001 hatte das Team von Plambeck-Offshore-Bereichsleiter Thorsten Fastenau den Antrag für den Windpark beim BSH eingereicht. Der künftige Offshore-Windpark "Gode Wind" soll in der Nordsee etwa 33 Kilometer nördlich der Insel Norderney gebaut werden. Die Wassertiefe beträgt im Projektgebiet zwischen 28 und 33 Meter. In der ersten Phase des Großprojektes sollen auf einer Fläche von 36,6 Quadratkilometern 80 Offshore-Windenergieanlagen sowie ein eigenes Umspannwerk entstehen. Die Investitionskosten für diese erste Projektphase belaufen sich nach heutigem Stand auf knapp 750 Millionen Euro.

"Ein Projekt mit so hohen Investitionskosten können wir nur zusammen mit einem starken und finanzkräftigen Projektpartner umsetzen", erläuterte Plambeck-Vorstandschef Dr. Wolfgang von Geldern. Gespräche mit verschiedenen Interessenten werden daher bereits geführt. Plambeck strebt einen Baubeginn in 2008/2009 an.