Startschuss

Offshore: Erste Forschungsprojekte in der Nordsee genehmigt

Das Bundesumweltministerium hat heute ein 50 Millionen Euro-Programm zur Windenergieforschung in dem 45 Kilometer vor Borkum liegenden Offshore-Testfeld gestartet. Dort sollen 12 Windenergieanlagen der 5-MW-Klasse errichtet werden. Damit sollen die Anlagen getestet und weiterentwickelt werden.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - "Das Testfeld ist die Initialzündung für die Entwicklung der Offshore-Windenergienutzung in Deutschland", sagte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig. In den Forschungsvorhaben sollen unter anderem neue Windmesstechnologien erprobt und die Strömungsverhältnisse der Luft im Windpark untersucht werden. Darüber hinaus sind die Stromeinspeisung ins Netz und die von Wind und Wellen ausgehenden Belastungen der Windenergieanlagen das Ziel weiterer Untersuchungen.

Insgesamt ziele das Programm darauf ab, die Offshore-Tauglichkeit der Anlagen nachzuweisen und die Anlagen weiterzuentwickeln. Dabei sollen die Kosten weiter reduziert und mögliche Auswirkungen auf Natur und Umwelt erfasst und gegebenenfalls verringert werden, informiert das Ministerium. "Die Erfahrungen aus dem Testfeld werden auch weiteren Offshore-Projekten vor der deutschen Nord- und Ostseeküste zugute kommen", betonte Machnig.