Prognose

Offshore-Branche rechnet mit 18.000 neuen Jobs

Die Offshore-Branche rechnet im Zuge des geplanten Ausbaus der Erzeugung von Windenergie auf dem Meer mit vielen neuen Arbeitsplätzen. Im Vergleich zum heutigen Stand soll sich die Zahl der Stellen bis 2021 mehr als verdoppelt haben. Unterdessen ist auch die Bewerbungsfrist für einen Offshore-Studium an der Uni Oldenburg angelaufen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Frankfurt/Main (dapd/red) - Im Jahr 2021 werden voraussichtlich über 33.000 Arbeitsplätze von der Windkraft auf See abhängen und damit rund 18.000 mehr als 2010. So heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und des Branchenverbands WAB zum Thema.

Auch deutlich höhere Umsätze mit Windkraft erwartet

Der Umsatz in der gesamten Wertschöpfungskette vom Planungsbüro über die Anlagenfertigung bis hin zu Spezialfirmen für Wartung und Rückbau dürfte von 5,9 Milliarden auf 22,4 Milliarden Euro steigen.

Den Prognosen liegt die Annahme zugrunde, dass bis 2021 vor Deutschlands Küste Windparks mit einer Gesamtleistung von 8,7 Gigawatt errichtet sind. Heute in Betrieb sind Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 200 Megawatt.

Neuer Windkraft-Studiengang gestartet

Am 1. Februar ist die Bewerbungsfrist für das Continuing Studies Programme Offshore Wind Energy, ein Offshore-Windstudium an der Uni Oldenburg, gestartet. Interessierte können ihre Unterlagen bis 30. Juni 2012 beim dortigen Zentrum für Windenergieforschung einreichen. Das weiterbildende Studienprogramm sei das weltweit erste seiner Art; es startet im Oktober 2012 mit 24 Teilnehmern.