Strom-News
StudieDie deutschen Verbraucher haben ersten Ergebnissen einer Studie zufolge bislang nur wenig Interesse an so genannten intelligenten Stromzählern. Den Menschen sei bislang relativ unklar, was diese ihnen brächten, so die Vermutung von Verbraucherschützern. Zudem fehle eine einfach zu bedienende Technik.
Berlin (afp/red) - Das erklärten der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Bundesverband Neuer Energieanbieter (BNE) am Montag in Berlin. Notwendig seien "eine überzeugende Kosten-Nutzen-Relation" und "einfache technische Lösungen", forderte deshalb der vzbv-Energieexperte Holger Krawinkel. Der BNE forderte klarere politische und gesetzliche Vorgaben zum Einsatz der sogenannten Smart Meter, insbesondere eine Standardisierung. Bislang bestehe die Gefahr, dass sich lokale Speziallösungen durchsetzten oder neue Monopole entstünden.
Intelligente Stromzähler ermitteln den Stromverbrauch in Echtzeit, der Verbraucher kann damit über das Internet nachvollziehen, welche Geräte im Haushalt am meisten Energie verbrauchen. Längerfristig sollen die Smart Meter auch Haushaltsgeräte steuern können - um sie dann anzuschalten, wenn gerade günstiger Strom verfügbar ist. Dies ist eine wichtige Voraussetzung bei der Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien, deren Verfügbarkeit schwankt.
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