Manipulationsvorwürfe

Offenbar Verdacht auf gezielte Preistreiberei der Stromkonzerne

Das Bundeskartellamt geht einem Pressebericht zufolge Manipulationsvorwürfen bei den Strompreisen nach. Die Behörde untersuche seit einigen Monaten, ob die deutschen Energiekonzerne zu Spitzenzeiten gezielt Kraftwerke abschalten, um den Strompreis in die Höhe zu treiben.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (afp/red) - Von diesem Verdacht auf gezielte Preistreiberei durch die Konzerne berichtete der Bonner "General-Anzeiger" in seiner Mittwochsausgabe unter Berufung auf einen Behördensprecher.

"Wir untersuchen den Stromgroßhandelssektor", sagte demnach der Sprecher. Dabei werde die gesamte Stromproduktion in Deutschland im Viertelstundentakt kontrolliert. Ob sich der Verdacht bestätigt habe, wollte der Sprecher nicht sagen. Die Ergebnisse der Untersuchung will das Kartellamt dem Zeitungsbericht zufolge am 13. Januar in Bonn vorstellen.