Dämmung

Offenbar kostspielige Regeln für neue Häuser geplant

Die Regierung macht offenbar Ernst mit ihren Energiesparzielen: Laut einem Pressebericht soll der Entwurf für die neue Energieeinsparverordnung richtig kostspielige Vorgaben beinhalten. So müssten neue Wohngebäude künftig mit dreifach verglasten Fenstern und besser isolierten Kellerdecken gebaut werden. Dadurch dürften die Mieten steigen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Die "Tageszeitung" (Donnerstagausgabe) berichtete vorab, das sehe der Entwurf des Bundesbauministeriums für die neue Energieeinsparverordnung vor. Durch die verschärften Standards kämen auf Hausbesitzer und Wirtschaft jährlich Mehrkosten von etwa einer halben Milliarde Euro zu. Mieter neu gebauter Wohnungen müssten mit höheren Mieten rechnen.

Energie sparen: auch mit effizienten Heizungen

Wenn Hausbesitzer umweltfreundliche Heizungen einbauen, dürfen sie dem Blatt zufolge bei der Dämmung sparen. Das betrifft effiziente Gas- oder Öl-Brennwertheizungen, die mit Solaranlagen, Holzpellet-Kesseln oder Wärmepumpen kombiniert werden. Keine Verschärfungen sind für Altbauten vorgesehen. Die Standards zur Wärmedämmung für Bürotürme und andere Gewerbebauten sollen sogar herabgesetzt werden.