Ausländische Investoren

Offenbar großes Interesse an Evonik-Aktien

Der geplante Börsengang des aus der Ruhrkohle AG (RAG) hervorgegangenen Mischkonzerns Evonik scheint auf großes Interesse am Kapitalmarkt zu stoßen. Laut einem Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen "stehen Investoren Schlange".

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Hamburg (ddp-nrw/sm) - Neben dem US-Finanzinvestor Blackstone, der bereits bei der Deutschen Telekom rund 4,5 Prozent der Aktienanteile hält, seien auch zahlreiche Staatsfonds interessiert, darunter Bieter aus arabischen Ländern.

Noch vor dem für 2008 geplanten Börsengang des Essener Mischkonzerns, zu dem Chemie- und Kraftwerksbetriebe wie Degussa und Steag gehören, wollen den Angaben zufolge die ausländischen Investoren bis zu 30 Prozent der Evonik-Anteile übernehmen. Ob es tatsächlich dazu kommt und wer den Zuschlag erhält, sei aber noch völlig offen. Die notwendigen Auktionsverfahren würden gerade erst vorbereitet, heiße es bei Evonik.

Der Großteil des Geldes aus dem Verkauf soll in eine Stiftung fließen, die für die Altlasten des von der RAG betriebenen Bergbaus aufkommt. Experten rechnen damit, dass der Börsengang bis zu acht Milliarden Euro erbringen könnte.