Druck

Oettinger will Strompreise senken lassen

Die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die sinkenden Emissionshandelspreise und die fallenden Preise an der Strombörse sollen sich bald auch auf die Haushaltsstrompreise auswirken. Das fordern immer mehr Politiker, zuletzt Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp.djn/sm) - Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) fordert eine Senkung der Strompreise. "Der Energiewirtschaft ist die Marktöffnung kaum gelungen", sagte er der "Welt am Sonntag". Nach regionalen Monopolen gebe es jetzt ein Oligopol. "Wenn die Firmen nicht von allein die Strompreise senken, werden wir für den nötigen Druck sorgen", kündigte Oettinger an.

Bereits in der vergangenen Woche hatten sich die Wirtschaftsminister der Länder für eine Senkung der Strompreise ausgesprochen. Sie verwiesen zur Begründung auf die preisdämpfende Wirkung, die die Entwicklung der Preise an der Leipziger Strombörse habe, sowie auf die gesunkenen Werte der eingepreisten Emissionszertifikate und auf die neue Bewertung der Netznutzungsentgelte.