Strom-News
Abregelungen notwendigAufgrund von Verzögerungen beim Ausbau der Stromnetze müssen Anlagen zur Gewinnung von Ökostrom immer wieder vom Netz genommen werden. Notwendig seien sogenannte Abregelungen, die eine Überlastung der Netze mit zu viel Strom verhindern sollen. Ein weiterer Aus- und Umbau der Netze ist überfällig.
Berlin (afp/red) - Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der SPD-Fraktion im Bundestag hervor, wie der Pressedienst des Bundestages am Mittwoch berichtete. Wie viel eigentlich erzeugter Ökostrom deshalb nicht ins Netz eingespeist werden kann, sei derzeit allerdings nicht nachzuvollziehen.
Für den Einsatz erneuerbarer Energien etwa von Windrädern oder Solaranlagen müssen die Stromnetze umgebaut werden. Notwendig sind Netze, die einfacher auf die schwankende Verfügbarkeit reagieren können, etwa wenn gerade kein Wind oder wenn besonders viel Wind weht. Im Bau sind laut Regierung derzeit 24 Leitungen, die als vordringlich gelten. Keine dieser neuen Leitungen werde allerdings voraussichtlich planmäßig fertiggestellt werden.
Die Regierung betonte in ihrer Antwort, die Stromnetze müssten kurz- oder mittelfristig auf Ökostrom optimiert werden. Mittel- oder langfristig müssten zudem Energiespeicher geschaffen werden. Diese können Strom speichern, wenn gerade mehr Energie verfügbar ist als von den Verbrauchern nachgefragt wird; sie geben die Energie wieder ab, wenn die Nachfrage höher als das aktuelle Angebot ist.
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Eine friesische Gemeinde wird zum Stromanbieter und will auf diese Weise sowohl die eigene Gemeinde stärken als auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wangerland, die sonst eher als Ferienziel bekannte Region, an der Nordsee setzt deshalb auf das, was man vor Ort zur Genüge hat: Windenergie.
Um wieder schwarze Zahlen zu schreiben und auch ein Stück vom Öko-Kuchen abzubekommen, will der Stromkonzern EnBW ab September das Ökostrom-Produkt "Naturstrom" bundesweit anbieten. Das Angebot wird gemeinsam mit Yello vermarktet. Die Prognose des Unternehmens für 2010 sieht insgesamt gut aus.
Erstmals in Berlin sollen im Bezirk Lichtenberg Windkrafträder durch den Fahrtwind von Autos angetrieben werden. Diese Pläne verfolgt ein Förder- und Trägerverein Energiekompetenzzentrum Berlin-Nordost, wie die "Berliner Morgenpost" am Mittwoch berichtet.
Der Kabelnetzdienstleister Kabel BW will ab 2011 mindestens siebzig Prozent seines Strombedarfs über Ökostrom abdecken. Den grünen Strom wird man von der MVV Energie beziehen. Der Ökostrom-Lieferant garantiert nach eigenen Angaben, dass der von ihm gelieferte Strom zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien stammt.
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