Preiserhöhung

Ökostrom von LichtBlick wird zum März teurer

Der Energieanbieter LichtBlick erhöht zum 1. März 2012 den Preis für Ökostrom um etwa zwei Prozent. Grund für die Erhöhung sind laut Lichtblick steigende Netznutzungsentgelte und die neue Umlage, die energieintensive Unternehmen entlastet. Man gebe aber nur einen Teil der Mehrkosten weiter, da die Einkaufspreise gesunken seien. Ökostrom von LichtBlick ist nach dem ok-power-Label zertifiziert.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Für einen Haushalt mit einem mittleren Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden steigen die monatlichen Kosten um 1,38 Euro. Zugleich spricht LichtBlick eine vollständige Preisgarantie auf alle Preisbestandteile bis zum 31.12.2012 aus.

Gestiegene Netzkosten und neue Umlage

Erstens seien die Netznutzungsentgelte um 0,47 Cent brutto pro Kilowattstunde gestiegen. Zweitens erhöhe die neue "Sonderkundenumlage", mit der die Bundesregierung energieintensive Unternehmen entlastet, die Netzkosten für Privathaushalte um 0,18 Cent brutto. Durch beide Effekte erhöhen sich damit die Netzgebühren, die rund ein Viertel des Strompreises ausmachen, um knapp neun Prozent.

Einkaufspreise für Ökostrom gesunken

Der Vorstandsvorsitzende von LichtBlick, Dr. Christian Friege, kritisiert Netzbetreiber und Politik für diese neuerlichen Zusatzbelastungen: "Leider hat LichtBlick auf diese Abgaben keinen Einfluss." Allerdings gebe man aufgrund gesunkener Einkaufspreise für Ökostrom nur einen Teil der Mehrkosten an die Kunden weiter. "Wir informieren unsere Kunden in diesen Tagen detailliert über die Entwicklung des Strompreises", so Friege. Es werde transparent vorgerechnet, welche Kosten gestiegen und welche gesunken seien.

Der neue Kilowattstundenpreis für LichtBlick-Strom beträgt ab dem 1. März 24,19 Cent brutto (bisher: 23,64 Cent). Der Grundpreis von 8,95 Euro brutto im Monat bleibt weiterhin stabil.