Strom-News
RatgeberTrotz der sinkenden Vergütungungen per EEG lohnt sich das Geschäft mit selbst erzeugten Ökostrom immer noch. Auch das Interesse an Solaranlagen ist laut Bundesnetzagentur noch vorhanden. Doch vor und nach der Anschaffung sind einige Dinge zu beachten.
Mannheim (red) - Selbst erzeugter Ökostrom lohnt sich auch weiterhin. Zwar sind durch das geänderte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Vergütungssätze für eingespeisten Strom von neuen Anlagen um 13 Prozent gesunken. Und bereits zum 1. Oktober 2010 ist eine weitere Senkung um drei Prozent vorgesehen. Gleichzeitig sieht die Gesetzesänderung ab dem 1. Juli 2010 aber auch eine höhere Vergütung des eigenverbrauchten Stroms vor.
Am besten meldet man seine Anlage also bis zum 30. September an. Gute Tipps und Hinweise zur Anlagenplanung, Fördermaßnahmen und aktuelle Steuervergünstigungen liefert der neue Steuertipps-Ratgeber "Photovoltaikanlage und Blockheizkraftwerke (BHKW)" der Akademischen Arbeitsgemeinschaft.
Die gerade erschienen Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen, dass die Erzeugung eigenen Ökostroms weiterhin attraktiv bleibt. Die Bundesnetzagentur verzeichnete allein für den Zeitraum Januar 2010 bis Mai 2010 einen Leistungszubau von 1,7 Gigawatt. Ungefähr die gleiche Höhe, so schätzt die Bundesagentur, kam allein im Monat Juni hinzu.
Wer eine eigene Photovoltaikanlage betreibt oder die Anschaffung plant, sollte nicht nur über die aktuelle Gesetzeslage Kenntnis haben. Schon im Vorfeld sind Informationen über Technik, Finanzierung sowie Fördermöglichkeiten nötig und sinnvoll. Und auch nach erfolgreichem 'Ans-Netz-Gehen' kommen auf den Betreiber weitere Formalia zu. So ist es wichtig, sowohl über die aktuellen, rechtlichen Vorschriften informiert zu sein, als auch darüber Bescheid zu wissen, wie die PV-Anlage beim Finanzamt richtig angemeldet werden muss.
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Was sind eigentlich die substanziellen Unterschiede zwischen Ökostrom und "normalem" Strom? Ökostrom ist zwar im Prinzip der gleiche wie herkömmlicher Strom, wird aber auf andere Weise realisiert. Und auch Ökostrom hat Vor- und Nachteile - welche das sind, haben wir hier zusammengefasst.
Erstmals in diesem Jahrzehnt sind 2009 die globalen CO2-Ausstöße zurückgegangen. Angesichts der Wirtschaftskrise fällt dieser Rückgang jedoch geringer aus als erwartet. Gleichzeitig wurden die Ausgaben für erneuerbare Energien um weitere fünf Milliarden Euro erhöht. Wind- und Solarenergie verzeichneten einen neuen Rekordzuwachs.
Auf dem Dach des Hamburger Flughafens wird es ab Oktober eine Photovoltaik-Anlage geben. Mit Hilfe der Solarenergie will man jährlich bis zu neu Tonnen Kohlendioxid einsparen. Hamburg ist nicht der erste Flughafen mit Solaranlage.
Mit Blick auf künftige internationale Ökostrom-Projekte will EU-Energiekommissar Günther Oettinger die Förderung erneuerbarer Energien europaweit vereinheitlichen. Das Fördersystem regelt bislang noch jedes Land in eigener Regie. Bei Oettingers Plänen soll auch das Desertec-Großprojekt eine Rolle spielen.
Aufgrund von Verzögerungen beim Ausbau der Stromnetze müssen Anlagen zur Gewinnung von Ökostrom immer wieder vom Netz genommen werden. Notwendig seien sogenannte Abregelungen, die eine Überlastung der Netze mit zu viel Strom verhindern sollen. Ein weiterer Aus- und Umbau der Netze ist überfällig.Strompreise vergleichen
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