Ratgeber

Ökostrom: Behörden als Vorbilder

In einer gemeinsam herausgegebenen Broschüre erläutern das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA), was für öffentliche Auftraggeber bei der europaweiten Ausschreibung ihrer Stromlieferung aus erneuerbaren Energien zu beachten ist.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin/Dessau (red) - In einer gemeinsamen Erklärung weisen die beiden Behörden auf die Vorbildfunktion öffentlicher Institutionen hin. Die Stromproduktion aus fossilen Energieträgern erzeuge - im Gegensatz zu Strom aus erneuerbaren Energiequellen - viel klimaschädliches Kohlendioxid. Daher helfe der so genannte Ökostrom, das Klima zu schützen. Gerade öffentliche Auftraggeber können Vorbilder im Klimaschutz sein, indem sie Ökostrom beziehen. Sie müssen den Strom jedoch in einem transparenten Vergabeverfahren auf dem europäischen Markt beschaffen und dabei sollen sie die neue Broschüre unterstützen.

Die Broschüre "Beschaffung von Ökostrom – Arbeitshilfe für eine europaweite Ausschreibung im offenen Verfahren" beschreibt die vergaberechtlichen und fachlichen Grundlagen der EU-weiten Ausschreibung und gibt für diese zahlreiche praktische Tipps – einschließlich aller Formulare, die für eine Ausschreibung nötig sind. Die Arbeitshilfe beruht auf den Erfahrungen von nunmehr zwei Ökostrom-Ausschreibungen, die das Umweltbundesamt für den gesamten Geschäftsbereich des BMU durchgeführt hat. Durch den Bezug des Ökostroms sparen die Behörden seit 2004 jährlich im Durchschnitt 5.500 Tonnen klimaschädliches Kohlendoxid ein.

Die Broschüre steht im Internet zum kostenlosen Download bereit.

Weiterführende Links
  • Der Ratgeber zum Ökostrom-Bezug für öffentlicher Auftraggeber zum Download (hier klicken)