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Bio-StromWas in der Biotonne landet, wird vielerorts zur Stromgewinnung genutzt. Der Markt für diese Art der Stromgewinnung wächst in ganz Europa. In Bayern werden bereits fünf Biomüll-Kraftwerke betrieben, und seit vergangenem Jahr ist ein Kraftwerk im Main-Taunus-Kreis am Netz. Inzwischen finden sogar Anlageberater Biostrom interessant.
Frankfurt (red) - Kartoffelschalen, Salatstrünke und Speisereste - was gemeinhin in die Biotonne wandert, wird vielerorts bereits in kleinen Kraftwerken zu Energie. Und der Markt für diese Art der Stromgewinnung wächst, in Deutschland wie in Europa. Die Technologie ist recht einfach: Alles, was in der Biotonne landet, wird in einem geschlossenen Raum zum Gären gebracht. Dadurch entsteht Gas, das in kleinen dezentralen Kraftwerken in Ökostrom umgewandelt wird.
In Bayern werden bereits fünf Biomüll-Kraftwerke betrieben. Eines davon arbeitet seit zwei Jahren in München und deckt den Strombedarf von 1900 Haushalten ab. Und seit dem vergangenen Jahr ist ein Biogas-Kraftwerk im Main-Taunus-Kreis am Netz. Im Ennepe-Ruhr-Kreis soll noch diesen Sommer eine Entscheidung zum Bau eines Biomüll-Kraftwerks fallen, das 30 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen könnte.
Der Frankfurter Unternehmensberatung Frost & Sullivan zufolge wird der Markt für Energie aus organischem Abfall in Europa bis 2016 auf 3,6 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die Anlageberater von SKD halten solche Ökostrom Anbieter sogar für interessant genug, um sie bei der Zusammenstellung von Produktportfolios zu Kapitalanlagen zu berücksichtigen.
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