Ökologische Direkt- und Beraterbank kann dynamisches Wachstum vorweisen

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com
Unbeeindruckt von den Megafusionen im Geldgewerbe wächst die junge, bundesweit tätige UmweltBank AG aus eigener Kraft. Die vorläufigen Zahlen 1999 liegen sowohl für den ökonomischen als auch für den ökologischen Bereich wieder deutlich über den Planwerten. Aktien- und Fondsemissionen tragen maßgeblich zum positiven Jahresergebnis bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999 ist die UmweltBank erneut ertragreich gewachsen. So hat sich das Geschäftsvolumen um 113 Millionen Mark auf 375 Millionen Mark erhöht, die Bilanzsumme ist um 125 Millionen Mark auf 330 Millionen Mark gewachsen. Die Anzahl der Kunden ist dabei 1999 um 58 Prozent gestiegen. Insgesamt berät die UmweltBank derzeit mehr als 90.000 Interessenten.


Die Kreditzusagen sind um 72 Prozent auf über 202 Millionen Mark gewachsen und betreffen ausschließlich ökologische Projekte wie z.B. Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie und ökologisches Bauen. Die Engagements sind nach Angabe der UmweltBank breit gestreut.


Parallel zum Jahresabschluss erstellt das Bankhaus seine Umwelt-Bilanz. Die durch die UmweltBank finanzierten und geförderten ökologischen Projekte erzielten in 1999 eine Einsparung des Treibhausgases CO2 von zusätzlich 173 700 Tonnen. Der addierte Einspareffekt beläuft sich damit zum Jahresende 1999 insgesamt auf 294 500 Tonnen CO2. Wesentlichen Anteil daran hatten Ökohäuser, Photovoltaik und Solarthermie, Biomasse sowie Wind- und Wasserkraftanlagen.


Die Zukunftsaussichten für die Nürnberger UmweltBank bewertet der Gründer und Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp überaus positiv: "Mit dem Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG), das am 1. April in Kraft tritt, gibt die Politik die richtigen Impulse für ein neues Jahrtausend."


(ots)