Zusammenschluss

Oberrhein: Strategische Partnerschaft für erneuerbare Energien

Über 40 Partnerinstitutionen und Unternehmen sind der "strategischen Partnerschaft zur Förderung regenerativer Energien und einer effizienten Energienutzung in der Region Südlicher Oberrhein" des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein und der Handwerkskammer Freiburg beigetreten.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Freiburg (red) - Ziel der im Juli dieses Jahres initiierten Partnerschaft ist es, den Klimaschutz am Oberrhein zu fördern und darüber hinaus die regionale Wirtschaft zu unterstützen. Unter dem Titel "Energieverbrauch senken, Klima schützen, regionale Wirtschaft fördern!" bekennen sich die Partner zur Förderung regenerativer Energien und einer effizienten Energienutzung in der Region. Die regionalen Institutionen wollen damit Impulse für die Region setzen.

Basis für konzertierte regionale Kampagnen bilden den Angaben zufolge die im "Energieatlas Region Südlicher Oberrhein" dargestellten Erkenntnisse: Für Öl, Gas und Strom zahlt die Region jedes Jahr 1,5 Milliarden Euro. Ein großer Teil des Geldes könnte eingespart werden, wenn Kommunen, Immobilienbesitzer und Unternehmer ihre Gebäude sanieren würden. Ferner könnte die konsequente Nutzung Regenerativer Energien einen Beitrag zum Klimaschutz liefern. Für das Handwerk, den Mittelstand und die Land- und Forstwirtschaft ergeben sich hieraus neue lukrative Märkte in der Region. Der aufgelaufene Investitionsstau in der Region Südlicher Oberrhein beträgt mehr als 13 Milliarden Euro.

Die strategische Partnerschaft steht unter der Schirmherrschaft der baden-württembergischen Umweltministerin Tanja Gönner (CDU). Mit der Einsparung von Energie und dem Einsatz erneuerbarer Energien verblieben Energiekosten als Kaufkraft beim Bürger in der Region, sagte Gönner.

Neben Banken, Innungen, Architektenkammern und anderen Institutionen haben sich auch die Energieversorger badenova, Elektrizitätswerk Mittelbaden, Energiedienst AG, Energie- und Wasserversorgung Kirchzarten, ratio energie und die Stadtwerke Emmedingen der Initiative angeschlossen.

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