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Bis 2020Barack Obama fordert, dass staatliche Einrichtungen bis 2020 mehr als ein Viertel weniger CO2 produzieren sollen als bisher. Hintergrund soll die Unabhängigkeit von importierten Öl und der Klimaschutz sein. Jedoch sind auch weitere Atomkraftwerke in Planung.
Washington (afp/red) - US-Präsident Barack Obama hat Regierung und Behörden der USA angewiesen, beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voranzugehen und ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um 28 Prozent zu senken. Als größter Energiekonsument habe der Staat die Verpflichtung, effizienter zu werden.
Als Grund für diese Maßnahme nannte er den Klimaschutz, jedoch sollten neben der Verminderung des CO2-Austoßes die Abhängigkeit importierter fossiler Brennstoffe gemindert werden. In diesem Zuge ist auch der Bau weiterer Atomkraftwerke in Planung. Obama ordnete die Atomkraft als klimaschonende Energieform ein.
Nach Angaben des Weißen Hauses gab die US-Bundesregierung allein in 2008 etwa 24,5 Milliarden Dollar (17,6 Milliarden Euro) für Treibstoff und Strom aus. Die von Obama angeordnete Maßnahme habe in etwa denselben Effekt, als würden 17 Millionen Autos für ein Jahr von der Straße genommen oder 205 Millionen Barrel Öl nicht verbraucht.
Politisch strebt Obama eine ähnliche Senkung des CO2 Ausstoßes für die gesamten USA an; für eine solch weitreichende Maßnahme wäre allerdings die Zustimmung des US-Kongresses erforderlich, wo dafür derzeit keine Mehrheit in Sicht ist.
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