Kooperation vereinbart

Nuon will Brennstoffzelle in jedes Haus bringen

Nuon, CFCL und Remeha wollen auf CO2-sparende Zukunftstechnologie setzen und mit einer Brennstoffzellen-Heizung ein Gerät zur Kraft-Wärme-Kopplung in Haushalte bringen. Damit ließe sich Strom und Wärme dezentral erzeugen und der CO2-Ausstoß um bis zu 60 Prozent verringern, so die Kooperationspartner.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Das auf Brennstoffzellen spezialisierte Unternehmen Ceramic Fuel Cells Limited (CFCL) hat kürzlich mit NV Nuon und der Remeha Group BV eine Kooperation vereinbart, deren Ziel die Serienreife und großflächige Markteinführung des entwickelten Brennstoffzellen-Heizgerätes ist.

Dieses mit Erdgas betriebene Gerät mit der Leistung von einem Kilowatt soll Strom und Wärme direkt im Haus erzeugen und so den CO2–Ausstoß je Haushalt um 25 bis 60 Prozent reduzieren. Das Gerät sei hauptsächlich für private Haushalte und kleinere Unternehmen bestimmt. "Hocheffiziente, dezentrale Technologien direkt beim Kunden einzusetzen ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft", so Nuon-Geschäftsführer Thomas Mecke.

Die Produktionsstätte für die geplante Serienfertigung soll im Nuon Industriepark Oberbruch in Heinsberg errichtet werden, womit dieser "als Standort für neue Technologien nachhaltig gestärkt" wird, so Mecke. Die Geräte sollen zunächst auf private Haushalte in den Benelux-Ländern zugeschnitten werden.