Strom-News
RegenerativDer Energieversorger RWE nimmt ein Biomasseheizwerk zur Wärmeversorgung am Nürburgring in Betrieb. Zur Wärmeerzeugung wird künftig Holz aus der Region verwendet. Durch die regenerative Wärmeversorgung des neuen Freizeit- und Businesszentrums wird der Nürburgring ein Stückchen "grüner".
Nürburg (red) - Das neue Freizeit- und Businesszentrum am Nürburgring wird durch regenerative Energien versorgt. Kern des Versorgungskonzeptes ist das Biomasseheizwerk, welche die gesamte Erlebniswelt des neuen Zentrums und das Eifeldorf "Grüne Hölle" mit Energie versorgt. 80 Prozent der benötigten Energie werden somit regenerativ erzeugt.
Auf Heizöl soll nur noch bei Großveranstaltungen zurückgegriffen werden und an besonders kalten Tagen. Um die Anlage zu beheizen, werden Holzhackschnitzel aus der Region eingesetzt, welche 80 Prozent des benötigten Energiebedarfs abdecken sollen.
In einer Ausstellung zum Thema Energieeffizienz auf dem Gelände des Nürburgringes möchte der Konzern den Besuchern das Thema näher bringen. Dort werden Zukunftsprojekte wie das Fahren von Elektro- und Erdgasautos gezeigt.
Algen als Mittel gegen Braunkohle-Treibhausgase: Mit einem trägen Gluckern steigen Blasen in der trüben dunkelgrünen Algenbrühe nach oben. Was in seinem Swimmingpool niemand haben möchte, könnte einmal die Hoffnung der deutschen Stromkonzerne werden.
RWE Innogy und Topell Energy bauen eine neue Anlage zur Herstellung von Bio-Kohle Pellets. Diese sollen in niederländischen Kohlekraftwerken eingesetzt werden. Durch das Ersetzen fossiler Brennstoffe durch sogenannte Biomasse sollen erhebliche CO2-Einsparungen möglich werden.
In der dritten RWE-Stromauktion im Jahr 2010 haben europäische Industrieunternehmen nach Angaben des Konzerns 225 Megawatt des Grundlastprodukts für die Lieferung im Jahr 2011 ersteigert. Der Essener Stromanbieter plant vier Auktionen im Gesamtjahr, die nächste soll im August starten.
Die Landesregierung will den Anteil der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz bis zum Jahr 2020 mindestens verdoppeln. Zu diesem Zweck hat das Land eine Kooperation mit dem Energiekonzern RWE vereinbart. So soll etwa der Bau zusätzlicher Stromtrassen bewerkstelligt werden.
Die Ankündigung des Stromanbieters RWE, keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu bauen, ist auf Skepsis gestoßen. Klima-Bündnisse zweifeln angesichts weit fortgeschrittener Planungen für neue Kraftwerke an der Glaubwürdigkeit des Energieriesen. RWE müsse seinen Ankündigungen auch Taten folgen lassen.