Mehr Arbeitsplätze

NRW will regenerative Energiewirtschaft unterstützen

Das Land Nordrhein-Westfahlen will die Unternehmen der regenerativen Energiewirtschaft unterstützen und die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche bis zum Jahr 2020 auf 40.000 steigern. Zum Thema "Erneuerbare Energien" findet derzeit eine Job- und Bildungsmesse in Gelsenkirchen statt.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Gelsenkirchen (ddp-nrw/sm) - "Die erneuerbaren Energien bieten beste Job-Chancen. Immer mehr Unterneh­men stellen Produkte und Dienstleistungen für die Nutzung erneuerbarer Energien bereit", sagte der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Jens Baganz, am Donnerstag bei der Eröffnung der bundesweit größten Job- und Bildungsmesse zum Thema "Erneuerbare Energien" in Gelsenkirchen.

Mit dem Programm "prognes.nrw" will die Landesregierung erneuerbare Energien dort fördern, wo sie wirtschaftlich sind. Auch die Wärmeversorgung von Gebäuden soll verbessert werden. "Bis zum Jahr 2020 wollen wir erreichen, dass 20 Prozent des Wärmebedarfs bei Neu­bauten und bei Sanierungen durch erneuerbare Energien gedeckt werden", betonte Baganz.

Auf der Messe in Gelsenkirchen sind Unternehmen mit mehr als 400 Stellenangeboten sowie Bildungseinrichtungen vertreten. Poten­zielle Bewerber können sich in Workshops über die Anforderungen der Branche und Ausbildungsmöglichkeiten informieren und sich überdies mit Firmen­vertretern über konkrete Jobmöglichkeiten austauschen.

Nach Expertenangaben nimmt die energiewirtschaftliche Nutzung regenerativer Energien in den Bereichen Strom, Wärme und Treibstoffe weltweit zu. Auch die in NRW an­sässigen Unternehmen profitierten davon. Nach einer Studie des Internatio­nalen Wirtschaftsforums Regenerativer Energien (IWR) in Münster stiegen Umsatz und Beschäftigung in der Branche 2005 weiter an. In den 3000 NRW-Unternehmen waren 16 500 Personen beschäf­tigt (2004: 15 000), die Umsätze stiegen auf 4,2 Milliarden Euro (2004: 3,5 Milliarden Euro).