Strom-News
AktionDie Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bietet in diesem Winter in 21 Städten und sechs Kreisen sogenannte Thermografie-Aktionen an. Unter dem Motto "Mein Haus spart" können dabei Verbraucher Wärmebilder ihrer Immobilien anfertigen lassen und eine anschließende Energieberatung buchen, informiert das NRW-Wirtschaftsministerium.
Düsseldorf (ddp-nrw/red) - "Mit Thermografieaufnahmen lassen sich die Ursachen von Wärmeverlusten bei Gebäuden prägnant darstellen und machen den jeweiligen Sanierungsbedarf anschaulich", sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU). Auf den Bildern lassen sich den Angaben zufolge die energetischen Schwachstellen deutlich erkennen.
"Typische Schwachstellen sind zum Beispiel Heizkörpernischen, Rollladenkästen oder schlecht isolierte Steigleitungen. Mehr als 70 Prozent der Wohngebäude in Nordrhein-Westfalen verfügen über keinen oder nur sehr eingeschränkten baulichen Wärmeschutz", stellte die Ministerin fest. Die Preise für die Thermografien liegen je nach Kommune zwischen 150 und 200 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessenten im Internet unter sparnachbar.de/thermoaktion oder unter mein-haus-spart.de.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa) fördert derzeit Thermografieaufnahmen in Kombination mit einer ausführlichen Energiesparberatung. Maximal 100 Euro sind für die Thermografieaufnahmen zu erhalten, die ausführliche Energieberatung bei Ein- und Zweifamilienhäusern wird mit 300 Euro gefördert.
Thermografie zeigt, wo die Isolation schlecht ist.
(Foto / Abb.: Verband Privater Bauherren (VPB) / Dipl.-Ing. J. Deeters, Meppen)
Der Newsletter von Strom-Magazin.de
Bekommen Sie kostenlos jeden Mittwoch aktuelle News vom Strom- und Gasmarkt direkt in Ihr Postfach! Jetzt anmelden:
Risse und Löcher im Putz können zum Eindringen von Feuchte führen, auch die Dämmung ist hiervon mitunter betroffen. Durchnässte Dämmstoffe schützen jedoch nur unzureichend vor Wärmeverlusten, was zu höheren Heizkosten führt. Thermografie-Aufnahmen zeigen, wo Wärme aus dem Gebäude entweicht.
Vor-Ort-Energieberatungen in Wohngebäuden werden weiterhin vom Staat gefördert. Sie werden jetzt bis Ende 2014 mit bis zu 300 Euro finanziell bezuschusst, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Bei Einbezug einer zusätzlichen Stromberatung erhöhe sich der Zuschuss um 50 Euro.
Der Bund stockt das Geld für umweltfreundliche Sanierungen von Gebäuden auf. Private Bauherren sollen damit bei Investitionen in energieeffizientes Bauen noch stärker gefördert werden.
Kostenlose Energie-Checks für Ein- und Zweifamilienhäuser bieten die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Handwerk im Rahmen der Kampagne "Haus sanieren - profitieren" an. Die Kampagne ist auf fünf Jahre angelegt und wird von der DBU mit insgesamt fünf Millionen Euro gefördert.
Hessens Energieministerin Silke Lautenschläger (CDU) hat Kommunen und Kreise aufgefordert, öffentliche Gebäude nach den neuesten Energiestandards zu sanieren. Geld dazu stehe aus den Konjunkturprogrammen von Bund und Land bereit.Strompreise vergleichen
Einfach Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch in kWh eingeben und günstige Stromtarife finden!