Kraftwerke erneuern

NRW will beim globalen Klimaschutz Vorreiterrolle übernehmen

Beim globalen Klimaschutz will NRW nach den Worten von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) eine Vorreiterrolle übernehmen. "Besonders die Erneuerung des Kraftwerkparks leistet dabei einen wichtigen Beitrag", sagte er gestern bei der Grundsteinlegung für das neue Steinkohlekraftwerk der E.ON AG.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Datteln (ddp-nrw/sm) - Ziel sei es, bis 2020 die Hälfte des Kraftwerkparks zu erneuern. Damit könnten voraussichtlich 30 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Rüttgers sagte, NRW sei sich seiner kli­mapolitischen Verantwortung bewusst - "gerade weil wir viele Kraft­werke haben und damit nicht unerheblich zum CO2-Ausstoß beitragen". Der CDU-Politiker fügte hinzu: "Neue und saubere Technologien sind unser Ziel. Der Wirkungsgrad der Kraftwerke muss und kann noch weiter wachsen."

Das neue Steinkohlekraftwerk in Datteln bezeichnete Rüttgers als "Meilenstein moderner Umwelttechnik". Im Vergleich zu bisherigen An­lagen sei es um 20 Prozent effizienter.