NRW-Unternehmen sind vorbildliche Energiesparer

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com
Nordrhein-Westfalen wird im "Jahrbuch Erneuerbare Energien 2000" erneut als vorbildlich bei der Breitenförderung erneuerbarer Energien gelobt. Über das REN Programm (REN = Rationelle Energieverwendung und Nutzung unerschöpflicher Energiequellen) hat die Landesregierung seit 1989 etwa 900 Millionen DM Fördermittel für 42 000 Energieprojekte bereit gestellt und liegt damit deutlich vor allen anderen Bundesländern. Daraus resultierten weitere Investitionen von über 4,5 Milliarden DM.


Damit auch NRW-Unternehmen gezielt Energie sparen können, hat die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW 1997 die Arbeitsgruppe Branchenenergiekonzepte gegründet. Branchenenergiekonzepte zeigen branchentypische Schwachstellen in der Energienutzung auf und sind dadurch auf viele Betriebe übertragbar. Bei der Fachtagung "Branchenenergiekonzepte und Kennwerte" heute in der Historischen Stadthalle Wuppertal überzeugten sich 120 Gäste von den bisher erreichten Fortschritten. NRW-Wirtschafts-Staatssekretär Jörg Hennerkes führte in seinem Grußwort aus, dass das Einsparpotenzial für Firmen zwischen 10 und 40 Prozent betrage. Das Land hat bisher über 330 regionale und kommunale Energiekonzepte gefördert. Über die Energieagentur NRW und die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW werden auch betriebliche und branchentypische Energiesparkonzepte unterstützt. Der erste Leitfaden "Rationelle Energienutzung in der Ernährungsindustrie" kann für 60 DM unter Fax: 0201-1721848 bei der Essener Geschäftsstelle der Landesinitiative bestellt werden.


Noch bis Ende März können Betriebe der Kunststoffverarbeitenden Industrie, der Metallindustrie sowie des Holzverarbeitenden Gewerbes in NRW das Beratungsangebot des Landes zum Energiesparen nutzen. Der Projektträger ETN im Forschungszentrum Jülich informiert unter Telefon: 02461-690607 über Beratungs- und Fördermöglichkeiten.