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NRW: Umweltministerium und DSK schließen Vereinbarung zu Brachflächen

Das nordrhein-westfälische Umweltministerium und die Deutsche Steinkohle AG (DSK) haben am Mittwoch die Rahmenvereinbarung über das Projekt "Industriewald Ruhrgebiet - Wald-Entwicklung auf industriellen Brachflächen" unterzeichnet. Auf den stillgelegten Industrieflächen sollen Stadtparkanlagen entstehen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Die Rahmenvereinbarung benennt industrielle Brachflächen im Eigentum der DSK, die in das Projekt aufgenommen werden, wie das Ministerium in Düsseldorf mitteilte.

Mit dem "Projekt Industriewald" soll im Rahmen der ökologischen Erneuerung des Ruhrgebietes auf ehemaligen Industriebrachen ein Stadtpark neuen Typs entstehen. Durch die Nutzung der Waldpflanzen, die sich spontan ohne Zutun des Menschen auf Brachflächen entwickeln, wachsen Wildnisgebiete, die sowohl dem Biotop- und Artenschutz dienen als auch der anwohnenden Bevölkerung als Freizeit- und Erholungsorte.

Mit der Rahmenvereinbarung werden Flächen in Herne, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Oer-Erkenschwick in das Projekt integriert. "Das Projekt Industriewald Ruhrgebiet im Emscher Landschaftspark steht für eine innovative Strategie einer neuen Funktionszuweisung für diejenigen Flächen, die durch den Rückzug der Kohle- und Stahlindustrie entstanden sind", sagte Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU), der Vereinbarung mit dem DSK-Vorstand Jürgen Eikhoff unterzeichnete.

Das Projekt wird durch den Landesbetrieb Wald und Holz NRW betreut.