Statistik

NRW steigert Anteil erneuerbarer Energieträger

Immer mehr Verbraucher in Nordrhein-Westfalen nutzen erneuerbare Energie etwa aus Wind- oder Wasserkraft oder Biomasse. Laut dem Statistischen Landesamt stieg der Anteil der erneuerbaren Energieträger am gesamten Primärenergieverbrauch von 0,4 Prozent im Jahr 1990 auf 2,1 Prozent im Jahr 2004.

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Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Dies seien insgesamt 81.732 Terajoule. Vor allem der Einsatz von Biomasse habe 2004 gegenüber dem Jahr 1990 um mehr als das Vierfache (54.653 Terajoule) zugenommen.

Nach Angaben der Statistiker verringerte sich in NRW zudem tendenziell der Ausstoß von energiebedingten CO2-Emissionen. Im Jahr 1990 hätten diese CO2-Emissionen insgesamt 299,0 Millionen Tonnen betragen; im Jahr 2004 sei ein Ausstoß von 291,6 Millionen Tonnen CO2 (minus 2,5 Prozent) ermittelt worden. Obwohl in diesem Zeitraum besonders der Einsatz von Steinkohle vermindert worden sei (minus 25,5 Prozent), sei der Rückgang der CO2-Emissionen relativ gering geblieben, weil der CO2-Ausstoß der Energieträger Braunkohle (plus 9,7 Prozent) und Erdgas (plus 16,4 Prozent) eine starke kompensatorische Wirkung aufgewiesen habe.